Progesteron und seine Wirkung auf den Organismus

Prog­es­teron wird im men­schlichen Kör­p­er aus Cho­les­terin hergestellt und dient als Syn­the­se­ba­sis fast aller Hor­mone. Es spielt bei der Fortpflanzung, der Wärme­pro­duk­tion und für eine nor­male Funk­tion des Immun­sys­tems und ver­schieden­er Drüsen (unter anderem auch der Schild­drüse) eine wesentliche Rolle. Biokom­pat­i­bles natür­lich­es Prog­es­teron wird in drei Syn­the­seschrit­ten aus Pflanzen­fet­ten hergestellt und kann nicht paten­tiert wer­den. Deshalb sind fast alle Prog­es­teron­pro­duk­te im Arzneimit­telsek­tor chemisch verän­dert, sind nicht rezep­torakzept­abel und kön­nen dann vom Kör­p­er nur schlecht genutzt und abge­baut wer­den.

Bei der Frau wird im Ovar nach der Monats­blu­tung während der Fol­likel­rei­fung Östro­gen pro­duziert. Nach dem Eis­prung am 14. — 16. Tag stellt das zurück­bleibende Cor­pus Luteum täglich 10 – 15 mg Prog­es­teron her. Falls es zur Ein­nis­tung des Eis in die Gebär­mut­ter kommt, steigt die Prog­es­teron­pro­duk­tion auf 300mg pro Tag. Auch der männliche Organ­is­mus pro­duziert Prog­es­teron. Unter anderem wird aus diesem Hor­mon Testos­teron und Kor­ti­son syn­thetisiert. Es hat im Gegen­satz zum Östro­gen keine geschlechtsspez­i­fis­che Wirkung. Dies erken­nt man daran, dass die Entwick­lung der männlichen oder weib­lichen Kör­per­me­rk­male und Geschlecht­sor­gane unab­hängig vom hohen Prog­es­teron­spiegel während der Schwanger­schaft erfol­gt.

Bei vie­len Men­schen beste­ht heutzu­tage ein Östro­genüber­schuss und ein Prog­es­teron­man­gel. Ursache ist die zunehmende Umweltver­schmutzung mit Ben­zolen und deren Pro­duk­ten. Diese Ben­zole kumulieren beson­ders in den Drüsen und führen nach Dr. Lee in der darauf­fol­gen­den Gen­er­a­tion zu degener­ierten Ovarien bzw. Hoden (haupt­säch­lich nach dem 30. Leben­s­jahr). Die Hor­mone wirken inner­halb der Zellen und ihr Ben­zol­ring dient als Schlüs­sel, um in die Zelle zu gelan­gen. Viele Umwelt­gifte, die aus Kohlen­wasser­stof­fen beste­hen, enthal­ten eben­falls einen Ben­zol­ring und führen zu ein­er kom­pet­i­tiv­en Hem­mung an den Hor­mon­rezep­toren der Drüsen­zellen. Zu diesen Giften gehören Insek­tizide, Her­bizide (Glyphosat) und Kun­st­stoffe in Dämm-, Ver­pack­ungs­ma­te­ri­alien, Autos und im Woh­nungs­bere­ich. Das führt zu ein­er Kumu­la­tion von ben­zol­halti­gen Tox­i­nen in den Drüsen­zellen und zur Kreb­sentste­hung. Am häu­fig­sten entste­hen deshalb Erkrankun­gen und Kreb­s­geschwul­ste in den Drüsen der weib­lichen Brust (Mam­ma­tu­more), der Eier­stöcke, der Gebär­mut­ter, des Gehirns (Mela­tonin- und Sero­ton­in­pro­duk­tion), des Darmes (90% der Sero­ton­in­pro­duk­tion), der Prosta­ta, des Pankreas (Amy­lase, Lipase und Insulin­pro­duk­tion), der Schild­drüse und der Neben­nieren­rinde. In den let­zten Jahren kon­nten Forsch­er in Frankre­ich den Nach­weis erbrin­gen, dass Glyphosat das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken. Zahlre­iche Funk­tion­sein­schränkun­gen der Drüsen gehen den Kreb­serkrankun­gen voraus. So wur­den bei Unter­suchun­gen in Deutsch­land bei Män­nern zu über 80% eine ver­min­derte Zahl und Beweglichkeit der Sper­mien beobachtet. Auch die Infer­til­ität der Frauen hat mas­siv zugenom­men.

Therapie

In den 90er Jahren emp­fahl Dr. Lee die trans­der­male (durch die Haut) Zufuhr von natür­lichem Prog­es­teron bei Män­nern und Frauen. Er hat­te beobachtet, dass Prog­es­teron die Knochen­masse inner­halb von 2 – 3 Jahren um ca. 15% erhöht, vor fibrozys­tis­ch­er Mastopathie (Degen­er­a­tion des Bindegewebes der Brust) und Brustkrebs schützt, Fett in Energie umwan­delt, anti-spastisch in den Gefäßen wirkt und daher vor Herz­in­farkt schützt. Außer­dem stim­uliert Prog­es­teron andere Drüsen wie Schild­drüse und Pankreas, wirkt durch Stim­u­la­tion des Immun­sys­tems gegen Tumoren und wirkt anti­de­pres­siv und psy­chisch aus­gle­ichend. Prog­es­teron sollte generell bei uner­füll­tem Kinder­wun­sch ange­wandt wer­den. Nach mein­er Erfahrung wirkt Prog­es­teron zusam­men mit Palm­beerenex­trakt gün­stig bei Prostataver­größerun­gen und -entzün­dun­gen. Dem bish­eri­gen medi­zinis­chen Glauben, Testos­teron sei ursäch­lich für die Prostataver­größerung, wider­spricht, dass junge Män­ner keine Prostataver­größerung ken­nen (höch­ster Testos­teron­spiegel) und über 65jährige Män­ner immer weniger Testos­teron pro­duzieren.

Dr. Lee wandte sich gegen jede Östro­gen­ther­a­pie, da um 2000 generell nur mit syn­thetis­chen Östro­ge­nen ther­a­piert wurde und drei große Stu­di­en gezeigt hat­ten, dass ver­mehrt Tumore in den weib­lichen Geschlecht­sor­ga­nen ent­standen. Es beste­ht jedoch ein erhe­blich­er Unter­schied zwis­chen den syn­thetis­chen und den naturi­den­tis­chen Hor­mo­nen. So ent­deck­te Dr. Volk­er Rimkus, dass naturi­den­tis­che Östro­gene und naturi­den­tis­ches Prog­es­teron vor Erkrankun­gen und ins­beson­dere Kreb­serkrankun­gen schützen. Beispiel­sweise sind die Östro­gene bei der Schwanger­schaft um das 300fache, die Prog­es­terone um das 30fache erhöht und je häu­figer eine Frau schwanger ist, desto sel­tener erkrankt sie an Tumoren in den Sex­u­alor­ga­nen. Dr. Rimkus entwick­elte in Zusam­me­nar­beit mit Phar­mazeuten die Möglichkeit der oralen Zufuhr der bioiden­tis­chen Hor­mone. Dazu wer­den die Hor­mone mikro­nisiert (10 – 20 Mikrom­e­ter) und in ein­er Fet­temul­sion gelöst. Sie gelan­gen deshalb vom Dün­ndarm direkt in die Lym­phe und von da zu den Drüsen­zellen ohne vorher die Leber passieren zu müssen und dort abge­baut zu wer­den. Der Vorteil der zusät­zlichen Östro­gengabe beste­ht in fol­gen­den Wirkun­gen: Car­dio-vas­culäre Pro­tek­tion (Schutz vor Herz­in­farkt), erhöhte Fer­til­ität, Stim­u­la­tion des Haarwach­s­tums auf dem Kopf, Erhalt von Libido und Potenz, bessere Neu­ro­trans­mit­ter­funk­tion (Gedächt­nis), Schutz der Hirnzellen vor Tox­i­nen und damit vor Demenz, Schutz vor Alters­de­pres­sion, Reg­u­la­tion des Fettstof­fwech­sels mit evtl. Gewichtsab­nahme und Fänger freier Radikale.

Beste­ht bei ein­er Frau der Wun­sch nach ein­er Hor­mon­be­hand­lung und sprechen ihre Symp­tome für ein Hor­mon­de­fiz­it, so wer­den zu Beginn der Behand­lung die Hor­mon­spiegel von Östra­di­ol, Prog­es­teron und FSH, evtl. auch von Vit­a­min D und Testos­teron bes­timmt. Danach wird die Dosis der Hor­mone in den Kapseln bes­timmt. Zu Beginn der Wech­sel­jahre gibt man bei alleinigem Prog­es­teron­man­gel (ab 35 Jahre nach­lassende Prog­es­teron­pro­duk­tion bei fehlen­dem Eis­prung) eine reine Prog­es­teronkapsel. Bei der Frau in der Post­menopause ist dann eine fixe tägliche Kom­bi­na­tion eines Östro­gen-Gesta­gen­prä­parates notwendig. Eine Kon­trolle der Hor­mon­do­sis sollte nach zwei bis drei Monat­en erfol­gen, um eine eventuell nötige Dosisan­pas­sung vornehmen zu kön­nen. Grund­sät­zlich sollte zu Beginn der Behand­lung eine gynäkol­o­gis­che Unter­suchung erfol­gen.

Autoimmunthyreoiditis (durch eine Überreizung des körpereigenen Immunsystems bedingte Schilddrüsenentzündung)

Schul­medi­zinisch ist für die Autoim­munthyreoidi­tis keine Ursache bekan­nt. Die Schild­drüse kann durch Elek­tros­mog, tox­is­che Amal­gam­be­las­tung und durch chro­nis­che Staphy­lo- und Strep­tokokken­ton­sil­li­tis vorgeschädigt sein. In den ca. 10 Krankheits­fällen, die ich in den let­zten zwei Jahren behan­delt habe, fan­den sich als aus­lösende Krankheit­sur­sache eine tox­is­che Methacryl­be­las­tung (Kun­st­stoffe im Zahn­bere­ich) und eine per­sistierende Tox­o­plas­mose (Tox­o­plas­mose).

Da die Autoim­munthyreoidi­tis zur Zer­störung des Schild­drüsen­gewebes mit ein­er Schild­drüsen­fehlreg­u­la­tion und zur Vernar­bung des Gewebes führt, bleibt als Ther­a­pieop­tion lediglich die Ent­fer­nung der Schild­drüse (Strumek­tomie). Alter­na­tivmedi­zinisch ist bei man­gel­haft gehärtetem Kun­st­stoff bei Zah­n­plomben bzw. bei Kindern die Kun­st­stof­fver­siegelung eine Nach­här­tung des Kun­st­stoffes mit einem zah­närztlichen Poly­meri­sa­tion­s­gerät notwendig. Das von den Kun­st­stof­fen freige­set­zte Methacryl über­reizt das Immun­sys­tem und ste­ht zusät­zlich im Ver­dacht kanze­ro­gen zu wirken. Die in dem Kun­st­stoff enthal­te­nen östro­genähn­lichen Verbindun­gen scheinen zu frühzeit­igem Wach­s­tum der Brüste bei Mäd­chen und zu Fer­til­itätsstörun­gen bei den Män­nern zu führen.

Neben dem Methacryl wirkt als Kofak­tor für die Aus­lö­sung der Autoim­munthyreoidi­tis die häu­fig nicht erkan­nte chro­nis­che Tox­o­plas­mose. Sie verur­sacht wie viele andere Zoonosen in ihrer chro­nis­chen Ver­laufs­form unspez­i­fis­che Symp­tome wie chro­nis­che Müdigkeit, Erschöp­fungszustände, Hirn­funk­tion­sstörun­gen, mul­ti­ple Allergien und rezidi­vierende Infek­te. Sie kann auch einen Reiz­darm mitverur­sachen. Ther­a­peutisch kann sie durch die Gabe von dreimal 10 Tropfen Korian­der behan­delt wer­den, um die Erreger aus den Zellen zu treiben. Im Abstand von 20 – 30 Minuten erfol­gt anschließend eine Behand­lung mit Prop­ulis. Eventuell ist danach eine Behand­lung mit Bär­lauchtropfen zur Reini­gung des Bindegewebes sin­nvoll.

Toxische Wirkungen von Kunststoffen im Zahnbereich

Seit Jahrzehn­ten wird ver­sucht, einen Ersatz für Amal­gam bei der Zah­n­ver­sorgung zu find­en. Als Alter­na­tive haben sich Zah­n­fül­lungs­ma­te­ri­alien aus Kun­st­stoff ange­boten. Kun­st­stoffe wer­den außer­dem zur Ver­siegelung der Zähne, als Lacke, als Kle­ber in Kun­stk­eramikzäh­nen und unter den Inlets und in Zah­n­prothe­sen ver­wandt. Es gibt sowohl lichthär­tende Kun­st­stoffe als auch selb­sthär­tende und dual­här­tende Kun­st­stoffe.

Die lichthär­tenden Kun­st­stoffe beste­hen aus Monomeren und müssen mit konzen­tri­ertem Licht ein­er bes­timmten Fre­quenz poly­merisiert und gehärtet wer­den. Dabei wer­den die einzel­nen Moleküle (Monomere) mit­tels Lichte­in­strahlung zu langket­ti­gen Groß­molekülen (Poly­mere) ver­bun­den. Laut Her­stellerangabe bedarf es dazu 10 bis 20 Sekun­den Lichte­in­strahlung. Dabei ver­net­zen sich jedoch nur ca. 50 — 70% der Monomere. Ein weit ver­bre­it­etes Mate­r­i­al, dass auf diese Weise ver­ar­beit­et wird, ist Methacry­lat. Ein nicht voll­ständig aus­ge­härteter Kun­st­stoff gibt somit über Jahre Methacry­lat ab. Des weit­eren geben nicht aus­ge­härtete Kun­st­stoffe Sub­stanzen mit ein­er östro­genähn­lichen Wirkung ab.

Weit­er­hin gibt es die selb­st- und dual­här­tenden (sind sowohl licht- als auch selb­sthär­tend) Kun­st­stoffe. Diese werde gerne als Amal­gam­er­satz für große Fül­lun­gen und für Stiftauf­bau bei wurzel­be­han­del­ten Zäh­nen einge­set­zt (siehe Dr. Just Neiss, „Verträglichkeit von Kun­st­stoff­fül­lun­gen und -kle­bern (Kom­pos­iten)“). Bei den selb­sthär­tenden Kom­pos­iten kann der Zah­narzt auf die zeitraubende schichtweise Ver­ar­beitung der lichthär­tenden Kom­pos­ite verzicht­en. Diese Mate­ri­alien haben jedoch bei vie­len mein­er Patien­ten zu immu­nol­o­gis­chen Prob­le­men geführt wie Hau­tauschläge, veg­e­ta­tive Dys­tonie, Schlaf­störun­gen, starkes Schwitzen und Nierenin­suf­fizienz durch Glomeru­lonephri­tis. Im Mund­bere­ich resul­tiert eine Besiedelung mit Strep­to- und Staphy­lokokken mit Thioäther­freiset­zung, was schließlich zu Paradon­ti­tis und Perios­ti­tis führt. Weit­ere Krankheitss­chädi­gun­gen sind: chro­nis­che Nierenin­suf­fizienz, Milz- und Pankreas­funk­tion­sstörun­gen mit Nei­gung zu Leis­ten­brüchen, Asth­ma bronchiale, Reizblase, Tachykar­di­en, Depres­sion, Konzen­tra­tionsstörun­gen, Schwindel und Übelkeit, Leber­funk­tion­sstörun­gen, migrän­ear­tige Kopf­schmerzen, Infek­tan­fäl­ligkeit, Gas­tri­tis, Hochdruck, Reiz­darm, nässende Ekzeme beson­ders an den Unter­schenkeln, Eier­stock­entzün­dun­gen, Brus­tentzün­dun­gen und Prostataentzün­dun­gen. Zusät­zlich set­zen Kun­st­stoffe östro­genähn­liche Stoffe frei mit resul­tieren­dem Testos­teron­man­gel bei Män­nern.

Erhöhtes Krebsrisiko durch Kunststoffe und durch aufbereitete Milchprodukte

Von den 480.000 Men­schen, die laut dem Robert-Koch Insti­tut jedes Jahr in Deutsch­land an Krebs neu erkranken, haben 26,1% der Män­ner Prostatakrebs und 31,3% der Frauen Brustkrebs. Wie ich bei meinen Unter­suchun­gen mit dem Polar­i­sa­tions­fil­ter regelmäßig fest­stelle, führen die östro­genähn­lichen Stoffe aus dem Kun­st­stoff zu ein­er Unord­nung des Pho­to­nen­feldes über dem Brust-, Eier­stock­gewebes bei Frauen bzw. dem Prostatagewebe bei Män­nern. Zukün­ftige Forschun­gen müssten klären, inwieweit dies neben der bekan­nten brustkreb­s­fördern­den Wirkung von Milch eine weit­ere Ursache von Prosta­ta- und Brustkrebs sein kön­nte (in Mit­teleu­ropa erkrankt jede 11. Frau an Brustkrebs, in Chi­na, wo keine Milch­pro­duk­te verzehrt wer­den, nur eine von 10.000).

Therapie

Je höher der Poly­meri­sa­tion­s­grad der gehärteten Kun­st­stoffe ist, desto geringer ist das Krankheit­srisiko. Die ungenü­gend licht­ge­härteten Kun­st­stoffe kön­nen auch noch nach Jahren durch Licht in einen biokom­pat­i­blen Zus­tand über­führt wer­den. Durch genü­gend häu­figes und inten­sives Härten kann nachträglich eine nahezu voll­ständi­ge Poly­meri­sa­tion erre­icht wer­den. Eine wieder­holte Belich­tung mit Pausen erhöht dabei die Verträglichkeit des Kom­posits und ver­mei­det eine Pul­paschädi­gung durch zu starke Erwär­mung (pro Behand­lung bis zu 40sec bei 1000mW/cm2, siehe Dr. Just Neiss, Zah­narzt in Hei­del­berg). Mit­tels ein­er kine­si­ol­o­gis­chen Kon­trolle oder mit­tels der Puls­di­ag­nos­tik nach Nogi­er kann ein erfahren­er Ther­a­peut die notwendi­ge Belich­tungs­dauer und Belich­tung­shäu­figkeit im Einzelfall fes­tle­gen. Bei der Abschlus­sun­ter­suchung mit dem Polar­i­sa­tions­fil­ter sollte sich über den mit Kun­st­stoff ver­sorgten Zäh­nen, über der Prosta­ta bzw. über dem Brust­gewebe ein geord­netes Mag­net­feld ergeben. Die Pul­skon­trolle nach Nogi­er weist nach der Här­tung eine weit­ge­hende Nor­mal­isierung des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems nach (Aus­lö­sung von min­destens 6 Pul­sant­worten). Daher sollte jed­er Patient zu Beginn ein­er alter­na­tivmedi­zinis­chen Unter­suchung auf den schädi­gen­den Ein­fluss von Methacryl unter­sucht wer­den.

Bei den selb­sthär­tenden Kom­pos­iten ist eine Sanierung nur durch die voll­ständi­ge Ent­fer­nung möglich.

Aufsteigende Rückenmarkslähmung durch Erkrankung der motorischen Nerven (ALS)

Als Vorschädi­gung bei dieser Erkrankung finde ich bei meinen Unter­suchun­gen stets Par­a­siten­erkrankun­gen wie Trichi­nose und Band­wurmerkrankun­gen, chro­nis­che bak­terielle Herde im Man­del- und Bronchial­gewebe, elek­tro­mag­netis­che Belas­tun­gen, Über­säuerung des Gewebes und Tox­ine wie Petro­le­umpro­duk­te (PCP, PCB, Glyphosat). Als Erreger kann ich stets kine­si­ol­o­gisch und per Puls­di­ag­nose ursäch­lich Bar­tonellen (Begleit­er­reger der Bor­rel­lien) nach­weisen. In der Schul­medi­zin gilt ALS als unheil­bar und der Tod erfol­gt meist bei der auf­steigen­den Ner­ven­läh­mung im Rück­en­mark durch das Ver­sagen der Atmung. Auch alter­na­tivmedi­zinisch ist die Krankheit schwierig zu behan­deln. Bar­tonel­laer­reger leben vor­wiegend intrazel­lulär und sind deshalb, wenn sie ein­mal in das Ner­ven­sys­tem des Rück­en­marks einge­drun­gen sind, sowohl vor der kör­pereige­nen Abwehr als auch vor Medika­menten weit­ge­hend geschützt. Man­i­feste Erkrankun­gen durch den Bar­tonel­laer­reger gehen stets mit starken Ner­ven­schädi­gun­gen ein­her. So find­et man sie regelmäßig bei Fibromyal­gie.

Man kann die Bar­tonel­laer­reger bei ver­schiede­nen Erkrankun­gen nur eli­m­inieren, wenn man elek­tro­mag­netis­che Belas­tun­gen min­imiert, eine beglei­t­ende Tox­in­ausleitung durch­führt (beson­ders wichtig ist die Unter­suchung auf tox­is­che, schlecht gehärtete Zahnkun­st­stoffe) und starke psy­chis­che Belas­tun­gen mit ther­a­piert. Eine erfol­gre­iche direk­te Ther­a­pie der Bar­tonel­laerkrankung ist wenig erfol­gver­sprechend. Vor­range­hen muss zuerst eine Unter­suchung auf eine Staphy­lo- bzw. eine Strep­tokokken­be­herdung des Waldey­er­schen Rachen­rings und gegebe­nen­falls eine Ther­a­pie mit Ozon Kap­pa. Bei Unverträglichkeit wird Rizol Zeta (ohne pflan­zliche Zusatzstoffe) regelmäßig ver­tra­gen. Nach erfol­gre­ich­er Sanierung des Man­del­gewebes müssen stets die Lun­gen­hili auf Erkrankun­gen mit Chlamy­dia pneu­mo­ni­ae oder tra­choma­tis unter­sucht wer­den. Erfol­gre­ich kann man sie durch ein dre­itägiges lokales Auf­tra­gen mit einem Gemisch Lugolsch­er Lösung mit DMSO behan­deln (nach Auss­chluss von Jodal­lergien und Schild­drüsenüber­funk­tion). Anschließend sollte man für weit­ere sieben Tage ein Gemisch von DMSO mit kol­loidalem Sil­ber auf­tra­gen. Beglei­t­end ist eine orale Ther­a­pie mit dreimal 10ml kol­loidalem Sil­ber (50ppm) anger­at­en. Erst nach diesen Vorther­a­pi­en kön­nen die Bar­tonel­laer­reger mit dreimal täglich 10 Tropfen Artemisin (bei Biop­ure erhältlich) erfol­gre­ich behan­delt wer­den. Bei allen Bor­re­liose- und Coerkrankun­gen wie Bar­tonel­la, Babesia, Chlamy­di­en usw. wird 15 — 20 Minuten vor Ein­nahme des Oxy­dans (Rizol, kol­loidales Sil­ber, Artemisin) mit 3 x 10 Tropfen Karde, dann nach 15 Minuten mit 2 — 3 mal ein­er Kapsel Hyaloron­säure und dann erst mit dem Oxy­dans ther­a­piert.

Vitamin-D-Mangel und Lichttherapie

Der men­schliche Kör­p­er ist seinem heuti­gen Umfeld nur ungenü­gend dem natür­lichen Son­nen­licht aus­ge­set­zt. Außer­dem wer­den alle Milch­pro­duk­te, bevor sie in den Han­del gelan­gen, erwärmt, so dass die fet­tlös­lichen Vit­a­mine E, D, K und A zer­stört wer­den. Dadurch lei­den viele Men­schen vor allem unter einem chro­nis­chen Vit­a­min-D-Man­gel. Vit­a­min D ist nicht nur für den Knochen­stof­fwech­sel wichtig, wie man früher glaubte, son­dern auch für die Drüsen und damit für die Hor­mon­pro­duk­tion. Bei der Vit­a­min-D-Bes­tim­mung im Blut erre­ichen viele Patien­ten nur 10 — 30% des erforder­lichen Vit­a­min-D-Spiegels (Normw­eret 100 – 170 ng/ml). Deshalb ist häu­fig eine Zufuhr von hohen Vit­a­min-D-Dosen (bis 20.000 IE pro Tag) über län­gere Zeit notwendig. Gle­ichzeit­ig sollte Vit­a­min K2 (MenaQ7 aus Nat­to gewon­nen) zuge­führt wer­den, um den Kalz­i­um­spiegel im Blut niedrig zu hal­ten und damit Tachykar­di­en (zu schneller Puls) und Kalk­a­blagerun­gen in den Gefäßen vorzubeu­gen.

Eine natür­liche Licht­ther­a­pie wird seit ca. 50 Jahren von Din­shaw und seinen Nach­fol­gern bei vie­len Organ­erkrankun­gen, neu­rol­o­gis­chen Erkrankun­gen, Entwick­lungsverzögerun­gen und psy­chis­chen Empfind­ungsstörun­gen ange­wandt. Mit dem Farbther­a­piegerät Pho­ton Wave scheint eine vielver­sprechende Ther­a­pie zum Aus­gle­ich von ener­getis­chen Dys­bal­an­cen möglich zu sein.

Primär chronische Polyarthritis (PCP)

Der Name dieser Erkrankung ist deshalb von der Schul­medi­zin gewählt wor­den, weil die meis­ten chro­nis­chen Gelenkentzün­dun­gen ursäch­lich nicht behan­delt wer­den, son­dern mit Kor­ti­son und MTX symp­to­ma­tisch ther­a­piert wer­den. Trotz der Behand­lung mit diesen Mit­teln wer­den die Gelenke gewöhn­lich kon­tinuier­lich bis zur Inva­lid­ität des Patien­ten zer­stört.

Bei der Unter­suchung der erkrank­ten Patien­ten ist regelmäßig das Energiefeld über bei­den Leis­ten, über der Leber, über dem Thy­mus und der Milz und über dem gesamten Wal­day­er­schen Rachen­ring verän­dert. Bei der Unter­suchung sowohl mit­tels des Polar­i­sa­tions­fil­ters und des RACs als auch mit­tels kine­si­ol­o­gis­ch­er Tes­tun­gen find­en sich als Ursache für die PCP Wurm- und und Bak­te­rienerkrankun­gen. Bei der genaueren Unter­suchung verur­sachen Trichi­nen und Band­würmer Mag­net­feld­verän­derun­gen über den Leis­ten und der Leber, während Staphy­lo- und Strep­tokokken Feld­verän­derun­gen über den Rachen­ton­sillen, den Gau­men­ton­sillen (Polypen), den Kiefer­höhlen, Siebbeinzellen und Kehlkopfton­sillen verur­sachen. In bei­den Fällen entste­hen Feld­verän­derun­gen über Thy­mus und Milz. Die von sowohl von den Wurmerkrankun­gen als auch von den Bak­te­rien pro­duzierten Tox­ine (Thioäther) haben eine chro­nis­che Entzün­dung von Leber, Dünn- und Dick­darm und Nasen­neben­höhlen zur Folge, wodurch immu­nol­o­gisch zahlre­iche Allergien und chro­nis­che Lymph­stau­un­gen mitverur­sacht wer­den. Beson­ders die Staphy­lo- und Strep­tokokken­herde, die als sym­pa­this­che Entzün­dun­gen ober­halb des Schlüs­sel­beins im Vagus­ge­bi­et liegen, bedin­gen eine Umkehr des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems mit ständig erhöhtem Sym­pa­thikus­tonus und damit eine wesentliche Rheumaur­sache. Eine zusät­zlich­er Fak­tor zur Aus­lö­sung der PCP sind mul­ti­ple Zah­n­wurzel­herde und tox­is­che Met­all­be­las­tun­gen beson­ders im Kopf­bere­ich.

Die Ther­a­pie der Wurmerkrankun­gen wurde im Artikel zu den Darmerkrankun­gen beschrieben (Darmerkrankun­gen und daraus fol­gende Orga­nentzün­dun­gen). Zur Sanierung der chro­nisch entzün­de­ten Nasen­neben­höhlen ist es empfehlenswert zur Beginn der Behand­lung den DNS- bzw. Chro­mo­somen­punkt auf der Ohrmuschel­rück­seite mit einem Grün­licht­laser zu behan­deln. Danach soll­ten die Siebbeinzellen und dann die übri­gen Nasen­neben­höhlen gelasert wer­den. Sin­nvoll ist eine gezielte Ther­a­pie der verän­derten Merid­i­ane (Dick­darm-, Dün­ndarm-, 3-Erwärmer-, Allergie-, Leber-Galle- und Milzmerid­i­an). Eine Unter­spritzung der Dar­m­merid­i­ane unter den Unterkiefern mit haemolysiertem Blut verbessert die Ther­a­pieergeb­nisse. Gle­ichzeit­ig soll­ten die Neben­höhlen mit Betaisadon­a­mun­dan­tisep­tikum (Vor­sicht bei Jodal­lergie) oder mit Leinöl als Nasen­tropfen desin­fiziert bzw. feucht gehal­ten wer­den. Nicht zulet­zt soll­ten auch die durch die Rheumaerkrankung unter­hal­te­nen Lebens­mit­telun­verträglichkeit­en aus­getestet und ther­a­piert wer­den.

Eigenbluttherapie

Bei chro­nis­chen Erkrankun­gen ist die Eigen­blut- oder Eigenurinther­a­pie eine beliebte Meth­ode zur Stim­u­la­tion des Immun­sys­tems. Bei vie­len viralen Erkrankun­gen und auch bei vor­wiegend intrazel­lulär vork­om­menden bak­teriellen Erregern wie bei der Bor­re­liose zeigen diese Ther­a­pi­en jedoch nur eine ungenü­gende Wirk­samkeit. Eine wesentlich stärkere Wirk­samkeit kann man erzie­len, wenn man etwas Blut in 1 ml 0,9% NaCl-Lösung löst und mit Ozon (O3) oder mit Wasser­stoff­per­ox­id (H2O2) in Kon­takt bringt. Dadurch wird das Blut augen­blick­lich hämolytisch (Blutkör­perchen zer­fall­en) und die hor­monelle und zel­luläre Kör­per­ab­wehr kom­men direkt mit den Krankheit­ser­regern in Kon­takt.

Bei der nor­malen Eigen­blut­ther­a­pie bleiben die Viren und die intrazel­lulären Erreger wie z.B. die Bor­re­lien inner­halb der Blutkör­perchen, und die Ther­a­pie ist rel­a­tiv wirkungs­los. Außer­dem durch­laufen die Krankheit­ser­reger bei einem Angriff durch kör­pereigene Immun­zellen eine Apop­tose (Selb­stzer­fall), sodass das Immun­sys­tem daran gehin­dert wird, krankheitsspez­i­fis­che Antikör­p­er zu bilden. Durch die plöt­zliche Hämol­yse aus­gelöst durch den Ozonkon­takt zer­fall­en die kör­pereige­nen Blutzellen und set­zen die Krankheit­ser­reger dem Ein­fluss des Ozons oder des Wasser­stoff­per­ox­ids aus. Dadurch wird die Apop­tose ver­hin­dert. Es genügt, 1 Tropfen Blut in 1 ml 0,9% iger Kochsal­zlö­sung zu hämolysieren. Um eine Gewe­bereizung durch das Ozon zu ver­mei­den, sollte man anschließend eine weit­ere 1:10 Verdün­nung vornehmen.

Bei der Eigen­blut­ther­a­pie kann der Ther­a­peut die pathol­o­gis­chen Merid­i­ane mit der Eigen­blut­lö­sung unter­spritzen, oder der Patient kann die Eigen­blut­lö­sung oral ein­nehmen oder auf die Merid­i­ane selb­st auf­tra­gen.

Chronische lymphatische Erkrankungen des Tonsillengewebes (Mandeln) und des Darmes

Man­deln und Blind­darm sind lym­phatis­che Organe, die wegen chro­nis­ch­er Entzün­dun­gen schon bei Kindern zu ca. 20% ent­fer­nt wer­den. Laut Euro­pean Heart Jour­nal 2011 stieg das Risiko für eine Arte­riosklerose und für Myokardin­fark­te in Folge von Entzün­dung­sprozessen um 44% nach ein­er Man­de­lent­fer­nung und um 33% nach ein­er Blind­dar­m­op­er­a­tion. Nach meinen eige­nen Erfahrun­gen in mein­er Prax­is wer­den diese Oper­a­tio­nen häu­fig wegen nicht erkan­nter Par­a­siten­erkrankun­gen nötig. In Deutsch­land wer­den Par­a­siten sowohl bei Kindern als auch bei Erwach­se­nen höchst sel­ten erkan­nt und diag­nos­tiziert. Da der Dick­dar­m­merid­i­an in der Man­del­ge­gend quer zum Unterkiefer zur Kiefer­höh­le und der Dün­ndar­m­merid­i­an in der Man­del­ge­gend zur Tuba eustachii (inner­er Gehör­gang) ver­laufen, sind die Ton­sillen bei Par­a­siten­be­fall auf Grund des geschwächt­en Ter­rains regelmäßig mit Strep­tokokken und Staphy­lokokken beherdet. Dadurch wird der gesamte Waldey­er­sche Rachen­ring, also die Gau­men­man­deln, die Rachen­man­deln am Gau­men, die Lar­ynx­man­deln an den Stimm­bän­dern, die Tuben­man­deln im Gehör­gang und die Zun­gen­man­deln an der hin­teren Zungenober­fläche immu­nol­o­gisch geschädigt. Zusät­zlich wird der lym­phatis­che Rachen­ring durch die tox­is­che Wirkung von Metacryl in den Zahnkun­st­stof­fen, durch amal­gamhaltige Zah­n­plomben, durch Zahn­herde wie Wurzel­erkrankun­gen und Zah­n­fleis­chentzün­dun­gen (Thioäther und Mer­cap­tane) belastet. Ober­halb des Schlüs­sel­beins unter­liegt der Kör­p­er vor­wiegend ein­er vagalen (parasym­pa­thisch) Inner­va­tion, unter­halb ein­er vor­wiegend sym­pa­this­chen Inner­va­tion. Entün­dun­gen im gewöhn­lichen sym­pa­this­chen Inner­va­tion­s­ge­bi­et unter­halb des Schlüs­sel­beins kön­nen vom Kör­p­er isoliert bzw. kom­pen­siert wer­den. Jedoch führen Entzün­dun­gen im vagalen Kopf­bere­ich zur dekom­pen­sierten Sym­pa­thikonie mit Energie­man­gel, Schwitzen, kalten Hän­den und Füßen, chro­nis­chen rheuma­tis­chen Erkrankun­gen und zur Fehlreg­u­la­tion von Schild­drüse und Hypophyse.

Therapie

Eine umfassende Ther­a­pie bein­hal­tet ein­er­seits die Behand­lung der Infek­tio­nen und ander­er­seits die Elim­i­na­tion der Tox­ine. Bei den Infek­tio­nen wer­den zuerst die großen Erreger (Würmer) diag­nos­tiziert (Test­satz PA für Par­a­siten, www.mdt.ch) und behan­delt. Eine evtl. vorhan­dene Trichi­nose ther­a­piere ich mit Mimosa Pudi­ca D3 von Kling­hardt oder mit Meben­da­zol für ca. 14 Tage (täglich 100mg pro 10 kg Kör­pergewicht). Bei nor­malem Band­wurm­be­fall verordne ich je nach Austes­tung Yome­san oder Helmex für ca. 5 Tage.

Die Behand­lung der Pilze erfol­gt homöopathisch durch Austes­tung und Ver­mei­dung von unverträglichen bzw. allergieaus­lösenden Nahrungs­be­standteilen.

Den Staphy­lo- und Strep­tokokken­be­fall des lym­phatis­chen Rachen­ringes behan­dele ich für 10 Tage mit Rizol (Kap­pa). Dabei wird ein Tropfen Rizol zu ein­er 30ml Pipet­ten­flasche gegeben und die Lösung zweimal täglich als Nasen­tropfen verabre­icht. Außer­dem wer­den zweimal täglich 3 Tropfen Rizol in ein Glas warmes Wass­er gegeben und damit gegurgelt und anschließend geschluckt.

Chro­nis­che bak­terielle und virale Erkrankun­gen wie Borel­liose, Babesia, Batonel­la, Epstein Bau, Her­pes u.A. wer­den sys­temisch behan­delt.

Bei den Tox­i­nen wer­den soweit nötig die Zahnkun­st­stoffe (bei Kindern u.A. die Zah­n­ver­siegelung) nachge­härtet. Amal­gam­plomben und Titan­im­plan­tate wer­den bei tox­is­ch­er Belas­tung bzw. Unverträglichkeit ent­fer­nt. Zur Tox­in­ausleitung benutze ich zur Darm­reini­gung Chlorel­la, zur Bindegeweb­sausleitung DMSO oder Bär­lauch, zur Zel­lent­gif­tung Kore­an­der und zur Auss­chei­dung aus dem Kör­p­er 2 — 3 mal wöchentlich heiße Fußbäder (Himalayasalz oder gal­vanisch). Diese Ent­gif­tung wird oft durch eine aller­gis­che Reak­tion des Immun­sys­tems auf die Tox­ine erschw­ert. Deshalb kom­biniere ich obige Ther­a­pie mit ein­er Behand­lung durch eine Pho­ton­wave-Licht­ther­a­pie. Dabei wird die Schwingung der Tox­ine und der Infek­tion­ser­reger invertiert und damit die aller­gis­che Reak­tion abge­baut.

Zur all­ge­meinen Stim­u­la­tion des Immun­sys­tems behan­dele ich evtl. mit dem Homöopathikum Pyro­genum, Eigen­blutin­jek­tio­nen sc. im Man­del­ge­bi­et (Dick- und Dün­ndar­m­merid­i­an), mit Akupunk­tur und Farbther­a­pie.

Was sollte ein Gesundheitscheck medizinisch leisten?

Der Gesund­heitscheck dient der Erfas­sung funk­tioneller Ungle­ichgewichte der Merid­i­ane und chro­nis­ch­er Organ­be­las­tun­gen z.B. durch Schw­er­met­all­be­las­tun­gen oder durch Umwelt­gifte. Außer­dem erfasst er chro­nis­che Infek­tio­nen und psy­chis­che Stresszustände, die noch nicht zu ein­er man­i­festen Krankheit geführt haben. Eine pro­phy­lak­tis­che Unter­suchung ist für Gesunde ein­mal im Jahr sin­nvoll und ca. 6–12 Monate nach ein­er Erkrankung. Dabei wird der Klient auf Fak­toren unter­sucht, die eine veg­e­ta­tive Dys­tonie im Sinne eines sym­pa­this­chen Dauer­stör­feldes verur­sachen. Gewöhn­lich ist der Kör­p­er unter­halb des Schlüs­sel­beins vor­wiegend vom aktiv­en Anteil des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems (Sym­pa­thikus), ober­halb des Schlüs­sel­beins vom pas­siv­en Anteil des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tem (Vagus) innerviert. Deshalb führen Entzün­dun­gen im Kopf- und Hals­bere­ich zu den größten Energiev­er­lus­ten, da es hier zu ein­er Umkehr der veg­e­ta­tiv­en Inner­va­tion im Vagus­ge­bi­et kommt. Beispiele sind chro­nis­che Bor­re­liose, latente Zahn­herde und Man­del­herde. In jün­geren Jahren kann der Kör­p­er solche Herde jahre­lang isolieren und kom­pen­sieren. Durch einen zusät­zlichen Stress­fak­tor bricht der ener­getisch geschwächte Organ­is­mus plöt­zlich ein, und es kann zum Abster­ben von Zäh­nen, zahlre­ichen Allergien und Hautekze­men, Darmerkrankun­gen mit Durch­fällen, Lun­generkrankun­gen und Augen­erkrankun­gen kom­men. Deshalb genügt es bei einem Gesund­heitscheck nicht, lediglich einen Man­gel an Vit­a­mi­nen, Spurenele­menten und Min­er­alien zu bes­tim­men.

Legionellenerkrankung

Legionellen ver­mehren sich in ste­hen­dem Wass­er etwa zwis­chen 20 und 50 Grad. Erst­mals wur­den sie nach einem Tre­f­fen von Viet­namvet­er­a­nen ent­deckt, bei dem auf­fal­l­end viele von ihnen an Fieber, Dar­mentzün­dun­gen und Lun­genentzün­dung erkrank­ten und sog­ar star­ben. Bei den anschließen­den Unter­suchun­gen fan­den sich die Bak­te­rien im Duschwass­er. Deshalb ist es heute für Mehrfam­i­lien­häuser und Hotels vorgeschrieben, eine Wassertem­per­atur von min­destens 60 Grad in den Warmwasser­boil­ern aufrecht zu erhal­ten. Den­noch lei­den zahlre­iche Patien­ten unter ein­er chro­nis­chen unerkan­nten Legionel­lose mit den unter­schiedlich­sten Symp­tomen. In der Anam­nese dieser Patien­ten find­en sich ein­er­seits gehäuft Bewohn­er von Ein­fam­i­lien­häusern, bei denen nachts die Tem­per­atur im Warmwasser­spe­ich­er auf unter 60 Grad abfällt. Viele Patien­ten besitzen einen Durch­laufer­hitzer, der das Wass­er nur ungenü­gend erhitzt und zumin­d­est zu Beginn des Duschvor­gangs zu Infek­tio­nen führen kann. Die Legionellen besiedeln bevorzugt die Lun­gen­hili (Lym­ph­knotenge­bi­et an der Gabelung der Luftröhre in die Bronchien), den Dün­ndarm und weniger stark den End­darm. In fast allen Fällen liegt bei ein­er Erkrankung eine Bor­re­liose­be­las­tung vor. Bei Mes­sung der Mag­net­feld­ab­we­ichung über den erkrank­ten Orga­nen unter Zuhil­fe­nahme des RACs und des Polfil­ters find­en sich Abwe­ichun­gen: durch Bor­re­liose über der recht­en Gehirn­hälfte, Herz, Nieren, Milz und Thy­mus; durch Legionel­lose über der rechter Ger­hirn­hälfte, Thy­mus, Dün­ndarm, Dick­darm und Lun­gen­hili.

Da sich 70% des Immun- und des periph­eren Ner­ven­sys­tems im Dünn- und Dick­darm befind­en, sind die chro­nis­chen Erschöp­fungszustände ver­ständlich, beson­ders da die Legionellen auch gehäuft mit ein­er Par­a­siten­be­las­tung ein­herge­hen. Die Dick- und Dün­ndar­m­merid­i­ane ver­laufen über das Handge­lenk, über die Ell­bo­gen, Schul­tern zu den Kiefer­höhlen, sodass bei deren Erkrankun­gen eine Legionel­len­erkrankung diag­nos­tisch in Erwä­gung gezo­gen wer­den sollte.

Fol­gende Krankheit­en waren in mein­er Prax­is durch Legionellen verur­sacht: Frosen Shoul­der, die seit Monat­en orthopädisch vor­be­han­delt war, chro­nis­che Erschöp­fungszustände mit unklarem Fieber und rezidi­vieren­der Bron­chi­tis, Asth­ma bronchiale mit ständi­gem Hus­ten­reiz und Kinder mit Rechen­schwäche (Dyskalkulie) und Legas­the­nie. Die Symp­tome der Kinder deuten auf eine cere­brale Mit­beteili­gung im Rah­men der Legionel­len­erkrankung hin. Alle Patien­ten sprachen gut auf eine Behand­lung mit phys­i­ol­o­gis­chen Darm­bak­te­rien, auf eine Verbesserung des Säure-Basen-Gle­ichgewicht­es, auf Eigen­blut­be­hand­lung, auf Ver­mei­dung von Aller­ge­nen und auf Far­blicht­ther­a­pie an. In sel­te­nen Fällen war eine kurzfristige antibi­o­tis­che Behand­lung oder eine Rizolther­a­pie (Ozonid) sin­nvoll.