Aufsteigende Rückenmarkslähmung durch Erkrankung der motorischen Nerven (ALS)

Als Vorschädi­gung bei dieser Erkrankung finde ich bei meinen Unter­suchun­gen stets Par­a­siten­erkrankun­gen wie Trichi­nose und Band­wurmerkrankun­gen, chro­nis­che bak­terielle Herde im Man­del- und Bronchial­gewebe, elek­tro­mag­netis­che Belas­tun­gen, Über­säuerung des Gewebes und Tox­ine wie Petro­le­umpro­duk­te (PCP, PCB, Glyphosat). Als Erreger kann ich stets kine­si­ol­o­gisch und per Puls­di­ag­nose ursäch­lich Bar­tonellen (Begleit­er­reger der Bor­rel­lien) nach­weisen. In der Schul­medi­zin gilt ALS als unheil­bar und der Tod erfol­gt meist bei der auf­steigen­den Ner­ven­läh­mung im Rück­en­mark durch das Ver­sagen der Atmung. Auch alter­na­tivmedi­zinisch ist die Krankheit schwierig zu behan­deln. Bar­tonel­laer­reger leben vor­wiegend intrazel­lulär und sind deshalb, wenn sie ein­mal in das Ner­ven­sys­tem des Rück­en­marks einge­drun­gen sind, sowohl vor der kör­pereige­nen Abwehr als auch vor Medika­menten weit­ge­hend geschützt. Man­i­feste Erkrankun­gen durch den Bar­tonel­laer­reger gehen stets mit starken Ner­ven­schädi­gun­gen ein­her. So find­et man sie regelmäßig bei Fibromyalgie.

Man kann die Bar­tonel­laer­reger bei ver­schiede­nen Erkrankun­gen nur eli­m­inieren, wenn man elek­tro­mag­netis­che Belas­tun­gen min­imiert, eine beglei­t­ende Tox­in­ausleitung durch­führt (beson­ders wichtig ist die Unter­suchung auf tox­is­che, schlecht gehärtete Zahnkun­st­stoffe) und starke psy­chis­che Belas­tun­gen mit ther­a­piert. Eine erfol­gre­iche direk­te Ther­a­pie der Bar­tonel­laerkrankung ist wenig erfol­gver­sprechend. Vor­range­hen muss zuerst eine Unter­suchung auf eine Staphy­lo- bzw. eine Strep­tokokken­be­herdung des Waldey­er­schen Rachen­rings und gegebe­nen­falls eine Ther­a­pie mit Ozon Kap­pa. Bei Unverträglichkeit wird Rizol Zeta (ohne pflan­zliche Zusatzstoffe) regelmäßig ver­tra­gen. Nach erfol­gre­ich­er Sanierung des Man­del­gewebes müssen stets die Lun­gen­hili auf Erkrankun­gen mit Chlamy­dia pneu­mo­ni­ae oder tra­choma­tis unter­sucht wer­den. Erfol­gre­ich kann man sie durch ein dre­itägiges lokales Auf­tra­gen mit einem Gemisch Lugolsch­er Lösung mit DMSO behan­deln (nach Auss­chluss von Jodal­lergien und Schild­drüsenüber­funk­tion). Anschließend sollte man für weit­ere sieben Tage ein Gemisch von DMSO mit kol­loidalem Sil­ber auf­tra­gen. Beglei­t­end ist eine orale Ther­a­pie mit dreimal 10ml kol­loidalem Sil­ber (50ppm) anger­at­en. Erst nach diesen Vorther­a­pi­en kön­nen die Bar­tonel­laer­reger mit dreimal täglich 10 Tropfen Artemisin (bei Biop­ure erhältlich) erfol­gre­ich behan­delt wer­den. Bei allen Bor­re­liose- und Coerkrankun­gen wie Bar­tonel­la, Babesia, Chlamy­di­en usw. wird 15 — 20 Minuten vor Ein­nahme des Oxy­dans (Rizol, kol­loidales Sil­ber, Artemisin) mit 3 x 10 Tropfen Karde, dann nach 15 Minuten mit 2 — 3 mal ein­er Kapsel Hyaloron­säure und dann erst mit dem Oxy­dans therapiert.

Vitamin-D-Mangel und Lichttherapie

Der men­schliche Kör­p­er ist seinem heuti­gen Umfeld nur ungenü­gend dem natür­lichen Son­nen­licht aus­ge­set­zt. Außer­dem wer­den alle Milch­pro­duk­te, bevor sie in den Han­del gelan­gen, erwärmt, so dass die fet­tlös­lichen Vit­a­mine E, D, K und A zer­stört wer­den. Dadurch lei­den viele Men­schen vor allem unter einem chro­nis­chen Vit­a­min-D-Man­gel. Vit­a­min D ist nicht nur für den Knochen­stof­fwech­sel wichtig, wie man früher glaubte, son­dern auch für die Drüsen und damit für die Hor­mon­pro­duk­tion. Bei der Vit­a­min-D-Bes­tim­mung im Blut erre­ichen viele Patien­ten nur 10 — 30% des erforder­lichen Vit­a­min-D-Spiegels (Normw­eret 100 – 170 ng/ml). Deshalb ist häu­fig eine Zufuhr von hohen Vit­a­min-D-Dosen (bis 20.000 IE pro Tag) über län­gere Zeit notwendig. Gle­ichzeit­ig sollte Vit­a­min K2 (MenaQ7 aus Nat­to gewon­nen) zuge­führt wer­den, um den Kalz­i­um­spiegel im Blut niedrig zu hal­ten und damit Tachykar­di­en (zu schneller Puls) und Kalk­a­blagerun­gen in den Gefäßen vorzubeugen.

Eine natür­liche Licht­ther­a­pie wird seit ca. 50 Jahren von Din­shaw und seinen Nach­fol­gern bei vie­len Organ­erkrankun­gen, neu­rol­o­gis­chen Erkrankun­gen, Entwick­lungsverzögerun­gen und psy­chis­chen Empfind­ungsstörun­gen ange­wandt. Mit dem Farbther­a­piegerät Pho­ton Wave scheint eine vielver­sprechende Ther­a­pie zum Aus­gle­ich von ener­getis­chen Dys­bal­an­cen möglich zu sein.

Primär chronische Polyarthritis (PCP)

Der Name dieser Erkrankung ist deshalb von der Schul­medi­zin gewählt wor­den, weil die meis­ten chro­nis­chen Gelenkentzün­dun­gen ursäch­lich nicht behan­delt wer­den, son­dern mit Kor­ti­son und MTX symp­to­ma­tisch ther­a­piert wer­den. Trotz der Behand­lung mit diesen Mit­teln wer­den die Gelenke gewöhn­lich kon­tinuier­lich bis zur Inva­lid­ität des Patien­ten zerstört.

Bei der Unter­suchung der erkrank­ten Patien­ten ist regelmäßig das Energiefeld über bei­den Leis­ten, über der Leber, über dem Thy­mus und der Milz und über dem gesamten Wal­day­er­schen Rachen­ring verän­dert. Bei der Unter­suchung sowohl mit­tels des Polar­i­sa­tions­fil­ters und des RACs als auch mit­tels kine­si­ol­o­gis­ch­er Tes­tun­gen find­en sich als Ursache für die PCP Wurm- und und Bak­te­rienerkrankun­gen. Bei der genaueren Unter­suchung verur­sachen Trichi­nen und Band­würmer Mag­net­feld­verän­derun­gen über den Leis­ten und der Leber, während Staphy­lo- und Strep­tokokken Feld­verän­derun­gen über den Rachen­ton­sillen, den Gau­men­ton­sillen (Polypen), den Kiefer­höhlen, Siebbeinzellen und Kehlkopfton­sillen verur­sachen. In bei­den Fällen entste­hen Feld­verän­derun­gen über Thy­mus und Milz. Die von sowohl von den Wurmerkrankun­gen als auch von den Bak­te­rien pro­duzierten Tox­ine (Thioäther) haben eine chro­nis­che Entzün­dung von Leber, Dünn- und Dick­darm und Nasen­neben­höhlen zur Folge, wodurch immu­nol­o­gisch zahlre­iche Allergien und chro­nis­che Lymph­stau­un­gen mitverur­sacht wer­den. Beson­ders die Staphy­lo- und Strep­tokokken­herde, die als sym­pa­this­che Entzün­dun­gen ober­halb des Schlüs­sel­beins im Vagus­ge­bi­et liegen, bedin­gen eine Umkehr des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems mit ständig erhöhtem Sym­pa­thikus­tonus und damit eine wesentliche Rheumaur­sache. Eine zusät­zlich­er Fak­tor zur Aus­lö­sung der PCP sind mul­ti­ple Zah­n­wurzel­herde und tox­is­che Met­all­be­las­tun­gen beson­ders im Kopfbereich.

Die Ther­a­pie der Wurmerkrankun­gen wurde im Artikel zu den Darmerkrankun­gen beschrieben (Darmerkrankun­gen und daraus fol­gende Orga­nentzün­dun­gen). Zur Sanierung der chro­nisch entzün­de­ten Nasen­neben­höhlen ist es empfehlenswert zur Beginn der Behand­lung den DNS- bzw. Chro­mo­somen­punkt auf der Ohrmuschel­rück­seite mit einem Grün­licht­laser zu behan­deln. Danach soll­ten die Siebbeinzellen und dann die übri­gen Nasen­neben­höhlen gelasert wer­den. Sin­nvoll ist eine gezielte Ther­a­pie der verän­derten Merid­i­ane (Dickdarm‑, Dünndarm‑, 3‑Erwärmer‑, Allergie‑, Leber-Galle- und Milzmerid­i­an). Eine Unter­spritzung der Dar­m­merid­i­ane unter den Unterkiefern mit haemolysiertem Blut verbessert die Ther­a­pieergeb­nisse. Gle­ichzeit­ig soll­ten die Neben­höhlen mit Betaisadon­a­mun­dan­tisep­tikum (Vor­sicht bei Jodal­lergie) oder mit Leinöl als Nasen­tropfen desin­fiziert bzw. feucht gehal­ten wer­den. Nicht zulet­zt soll­ten auch die durch die Rheumaerkrankung unter­hal­te­nen Lebens­mit­telun­verträglichkeit­en aus­getestet und ther­a­piert werden.

Chronische lymphatische Erkrankungen des Tonsillengewebes (Mandeln) und des Darmes

Man­deln und Blind­darm sind lym­phatis­che Organe, die wegen chro­nis­ch­er Entzün­dun­gen schon bei Kindern zu ca. 20% ent­fer­nt wer­den. Laut Euro­pean Heart Jour­nal 2011 stieg das Risiko für eine Arte­riosklerose und für Myokardin­fark­te in Folge von Entzün­dung­sprozessen um 44% nach ein­er Man­de­lent­fer­nung und um 33% nach ein­er Blind­dar­m­op­er­a­tion. Nach meinen eige­nen Erfahrun­gen in mein­er Prax­is wer­den diese Oper­a­tio­nen häu­fig wegen nicht erkan­nter Par­a­siten­erkrankun­gen nötig. In Deutsch­land wer­den Par­a­siten sowohl bei Kindern als auch bei Erwach­se­nen höchst sel­ten erkan­nt und diag­nos­tiziert. Da der Dick­dar­m­merid­i­an in der Man­del­ge­gend quer zum Unterkiefer zur Kiefer­höh­le und der Dün­ndar­m­merid­i­an in der Man­del­ge­gend zur Tuba eustachii (inner­er Gehör­gang) ver­laufen, sind die Ton­sillen bei Par­a­siten­be­fall auf Grund des geschwächt­en Ter­rains regelmäßig mit Strep­tokokken und Staphy­lokokken beherdet. Dadurch wird der gesamte Waldey­er­sche Rachen­ring, also die Gau­men­man­deln, die Rachen­man­deln am Gau­men, die Lar­ynx­man­deln an den Stimm­bän­dern, die Tuben­man­deln im Gehör­gang und die Zun­gen­man­deln an der hin­teren Zungenober­fläche immu­nol­o­gisch geschädigt. Zusät­zlich wird der lym­phatis­che Rachen­ring durch die tox­is­che Wirkung von Metacryl in den Zahnkun­st­stof­fen, durch amal­gamhaltige Zah­n­plomben, durch Zahn­herde wie Wurzel­erkrankun­gen und Zah­n­fleis­chentzün­dun­gen (Thioäther und Mer­cap­tane) belastet. Ober­halb des Schlüs­sel­beins unter­liegt der Kör­p­er vor­wiegend ein­er vagalen (parasym­pa­thisch) Inner­va­tion, unter­halb ein­er vor­wiegend sym­pa­this­chen Inner­va­tion. Entün­dun­gen im gewöhn­lichen sym­pa­this­chen Inner­va­tion­s­ge­bi­et unter­halb des Schlüs­sel­beins kön­nen vom Kör­p­er isoliert bzw. kom­pen­siert wer­den. Jedoch führen Entzün­dun­gen im vagalen Kopf­bere­ich zur dekom­pen­sierten Sym­pa­thikonie mit Energie­man­gel, Schwitzen, kalten Hän­den und Füßen, chro­nis­chen rheuma­tis­chen Erkrankun­gen und zur Fehlreg­u­la­tion von Schild­drüse und Hypophyse.

Therapie

Eine umfassende Ther­a­pie bein­hal­tet ein­er­seits die Behand­lung der Infek­tio­nen und ander­er­seits die Elim­i­na­tion der Tox­ine. Bei den Infek­tio­nen wer­den zuerst die großen Erreger (Würmer) diag­nos­tiziert (Test­satz PA für Par­a­siten, www.mdt.ch) und behan­delt. Eine evtl. vorhan­dene Trichi­nose ther­a­piere ich mit Mimosa Pudi­ca D3 von Kling­hardt oder mit Meben­da­zol für ca. 14 Tage (täglich 100mg pro 10 kg Kör­pergewicht). Bei nor­malem Band­wurm­be­fall verordne ich je nach Austes­tung Yome­san oder Helmex für ca. 5 Tage.

Die Behand­lung der Pilze erfol­gt homöopathisch durch Austes­tung und Ver­mei­dung von unverträglichen bzw. allergieaus­lösenden Nahrungsbestandteilen.

Den Staphy­lo- und Strep­tokokken­be­fall des lym­phatis­chen Rachen­ringes behan­dele ich für 10 Tage mit Rizol (Kap­pa). Dabei wird ein Tropfen Rizol zu ein­er 30ml Pipet­ten­flasche gegeben und die Lösung zweimal täglich als Nasen­tropfen verabre­icht. Außer­dem wer­den zweimal täglich 3 Tropfen Rizol in ein Glas warmes Wass­er gegeben und damit gegurgelt und anschließend geschluckt.

Chro­nis­che bak­terielle und virale Erkrankun­gen wie Borel­liose, Babesia, Batonel­la, Epstein Bau, Her­pes u.A. wer­den sys­temisch behandelt.

Bei den Tox­i­nen wer­den soweit nötig die Zahnkun­st­stoffe (bei Kindern u.A. die Zah­n­ver­siegelung) nachge­härtet. Amal­gam­plomben und Titan­im­plan­tate wer­den bei tox­is­ch­er Belas­tung bzw. Unverträglichkeit ent­fer­nt. Zur Tox­in­ausleitung benutze ich zur Darm­reini­gung Chlorel­la, zur Bindegeweb­sausleitung DMSO oder Bär­lauch, zur Zel­lent­gif­tung Kore­an­der und zur Auss­chei­dung aus dem Kör­p­er 2 — 3 mal wöchentlich heiße Fußbäder (Himalayasalz oder gal­vanisch). Diese Ent­gif­tung wird oft durch eine aller­gis­che Reak­tion des Immun­sys­tems auf die Tox­ine erschw­ert. Deshalb kom­biniere ich obige Ther­a­pie mit ein­er Behand­lung durch eine Pho­ton­wave-Licht­ther­a­pie. Dabei wird die Schwingung der Tox­ine und der Infek­tion­ser­reger invertiert und damit die aller­gis­che Reak­tion abgebaut.

Zur all­ge­meinen Stim­u­la­tion des Immun­sys­tems behan­dele ich evtl. mit dem Homöopathikum Pyro­genum, Eigen­blutin­jek­tio­nen sc. im Man­del­ge­bi­et (Dick- und Dün­ndar­m­merid­i­an), mit Akupunk­tur und Farbtherapie.

Was sollte ein Gesundheitscheck medizinisch leisten?

Der Gesund­heitscheck dient der Erfas­sung funk­tioneller Ungle­ichgewichte der Merid­i­ane und chro­nis­ch­er Organ­be­las­tun­gen z.B. durch Schw­er­met­all­be­las­tun­gen oder durch Umwelt­gifte. Außer­dem erfasst er chro­nis­che Infek­tio­nen und psy­chis­che Stresszustände, die noch nicht zu ein­er man­i­festen Krankheit geführt haben. Eine pro­phy­lak­tis­che Unter­suchung ist für Gesunde ein­mal im Jahr sin­nvoll und ca. 6–12 Monate nach ein­er Erkrankung. Dabei wird der Klient auf Fak­toren unter­sucht, die eine veg­e­ta­tive Dys­tonie im Sinne eines sym­pa­this­chen Dauer­stör­feldes verur­sachen. Gewöhn­lich ist der Kör­p­er unter­halb des Schlüs­sel­beins vor­wiegend vom aktiv­en Anteil des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems (Sym­pa­thikus), ober­halb des Schlüs­sel­beins vom pas­siv­en Anteil des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tem (Vagus) innerviert. Deshalb führen Entzün­dun­gen im Kopf- und Hals­bere­ich zu den größten Energiev­er­lus­ten, da es hier zu ein­er Umkehr der veg­e­ta­tiv­en Inner­va­tion im Vagus­ge­bi­et kommt. Beispiele sind chro­nis­che Bor­re­liose, latente Zahn­herde und Man­del­herde. In jün­geren Jahren kann der Kör­p­er solche Herde jahre­lang isolieren und kom­pen­sieren. Durch einen zusät­zlichen Stress­fak­tor bricht der ener­getisch geschwächte Organ­is­mus plöt­zlich ein, und es kann zum Abster­ben von Zäh­nen, zahlre­ichen Allergien und Hautekze­men, Darmerkrankun­gen mit Durch­fällen, Lun­generkrankun­gen und Augen­erkrankun­gen kom­men. Deshalb genügt es bei einem Gesund­heitscheck nicht, lediglich einen Man­gel an Vit­a­mi­nen, Spurenele­menten und Min­er­alien zu bestimmen.

Legionellenerkrankung

Legionellen ver­mehren sich in ste­hen­dem Wass­er etwa zwis­chen 20 und 50 Grad. Erst­mals wur­den sie nach einem Tre­f­fen von Viet­namvet­er­a­nen ent­deckt, bei dem auf­fal­l­end viele von ihnen an Fieber, Dar­mentzün­dun­gen und Lun­genentzün­dung erkrank­ten und sog­ar star­ben. Bei den anschließen­den Unter­suchun­gen fan­den sich die Bak­te­rien im Duschwass­er. Deshalb ist es heute für Mehrfam­i­lien­häuser und Hotels vorgeschrieben, eine Wassertem­per­atur von min­destens 60 Grad in den Warmwasser­boil­ern aufrecht zu erhal­ten. Den­noch lei­den zahlre­iche Patien­ten unter ein­er chro­nis­chen unerkan­nten Legionel­lose mit den unter­schiedlich­sten Symp­tomen. In der Anam­nese dieser Patien­ten find­en sich ein­er­seits gehäuft Bewohn­er von Ein­fam­i­lien­häusern, bei denen nachts die Tem­per­atur im Warmwasser­spe­ich­er auf unter 60 Grad abfällt. Viele Patien­ten besitzen einen Durch­laufer­hitzer, der das Wass­er nur ungenü­gend erhitzt und zumin­d­est zu Beginn des Duschvor­gangs zu Infek­tio­nen führen kann. Die Legionellen besiedeln bevorzugt die Lun­gen­hili (Lym­ph­knotenge­bi­et an der Gabelung der Luftröhre in die Bronchien), den Dün­ndarm und weniger stark den End­darm. In fast allen Fällen liegt bei ein­er Erkrankung eine Bor­re­liose­be­las­tung vor. Bei Mes­sung der Mag­net­feld­ab­we­ichung über den erkrank­ten Orga­nen unter Zuhil­fe­nahme des RACs und des Polfil­ters find­en sich Abwe­ichun­gen: durch Bor­re­liose über der recht­en Gehirn­hälfte, Herz, Nieren, Milz und Thy­mus; durch Legionel­lose über der rechter Ger­hirn­hälfte, Thy­mus, Dün­ndarm, Dick­darm und Lungenhili.

Da sich 70% des Immun- und des periph­eren Ner­ven­sys­tems im Dünn- und Dick­darm befind­en, sind die chro­nis­chen Erschöp­fungszustände ver­ständlich, beson­ders da die Legionellen auch gehäuft mit ein­er Par­a­siten­be­las­tung ein­herge­hen. Die Dick- und Dün­ndar­m­merid­i­ane ver­laufen über das Handge­lenk, über die Ell­bo­gen, Schul­tern zu den Kiefer­höhlen, sodass bei deren Erkrankun­gen eine Legionel­len­erkrankung diag­nos­tisch in Erwä­gung gezo­gen wer­den sollte.

Fol­gende Krankheit­en waren in mein­er Prax­is durch Legionellen verur­sacht: Frosen Shoul­der, die seit Monat­en orthopädisch vor­be­han­delt war, chro­nis­che Erschöp­fungszustände mit unklarem Fieber und rezidi­vieren­der Bron­chi­tis, Asth­ma bronchiale mit ständi­gem Hus­ten­reiz und Kinder mit Rechen­schwäche (Dyskalkulie) und Legas­the­nie. Die Symp­tome der Kinder deuten auf eine cere­brale Mit­beteili­gung im Rah­men der Legionel­len­erkrankung hin. Alle Patien­ten sprachen gut auf eine Behand­lung mit phys­i­ol­o­gis­chen Darm­bak­te­rien, auf eine Verbesserung des Säure-Basen-Gle­ichgewicht­es, auf Eigen­blut­be­hand­lung, auf Ver­mei­dung von Aller­ge­nen und auf Far­blicht­ther­a­pie an. In sel­te­nen Fällen war eine kurzfristige antibi­o­tis­che Behand­lung oder eine Rizolther­a­pie (Ozonid) sinnvoll.

Toxoplasmose

Die Tox­o­plas­mose gehört zu den Zoonosen, d.h. sie wird vor­wiegend durch Katzen aber auch durch andere Tiere auf den Men­schen über­tra­gen. Bei chro­nis­ch­er Erschöp­fung und bei Allergien finde ich diesen Erreger sehr häu­fig, ver­mut­lich verur­sacht durch den Verzehr von tierischen Pro­duk­ten aus der Massen­tier­hal­tung. Der Erreger ist wie bei der Malar­ia ein einzel­liger Par­a­sit. Gefürchtet ist die Über­tra­gung von der Mut­ter auf das Kind während der Schwanger­schaft, weil Entwick­lungs- und Ner­ven­schä­den wie beispiel­sweise Blind­heit des Kindes entste­hen kön­nen. Im Gegen­satz zur all­ge­meinen Lehrmei­n­ung, die Tox­o­plas­mose sei für Erwach­sene rel­a­tiv harm­los, finde ich bei meinen Unter­suchun­gen gravierende ener­getis­che Organ­schä­den. Sowohl bei der Beurteilung des Energiefeldes mit­tels der Pul­stas­tung nach Nogi­er als auch mit­tels der kine­si­ol­o­gis­chen Unter­suchung find­en sich fol­gende Befunde: eine aus­geprägte ener­getis­che Schwäche bei­der Nieren, des Milz-Pankre­assys­tems, der recht­en Gehirn­hälfte, des Energiefeldes über der linken Achsel­höh­le und der linken Hals­seite, Leber und Thy­mus sind dage­gen in Fülle. Klin­isch resul­tieren daraus: ein ther­a­piere­sisten­ter chro­nis­ch­er Erschöp­fungszu­s­tand, Nei­gung zum Abster­ben der Zah­n­wurzeln (ener­getis­che Nieren­schwäche), rezidi­vierende Infek­te, Konzen­tra­tionsstörun­gen mit Ver­lust des geord­neten Denkens, Lym­ph­knoten­schwellun­gen in der linken Achsel­höh­le und im Hals­bere­ich, Nei­gung zu mul­ti­plen Allergien und reumath­is­chen Erkrankun­gen, zu Lymph­schwellun­gen beson­ders in den unteren Extrem­itäten und bei Frauen zu Infer­til­ität. Bei zusät­zlich­er Belas­tung des Organ­is­mus durch mehrzel­lige Par­a­siten (Würmer) resul­tieren zusät­zliche Krankheit­en wie Dar­mentzün­dun­gen mit Durch­fällen, chro­nis­che Ekzeme und Neu­ro­der­mi­tis. Neueren Forschun­gen nach führt eine chro­nis­che Tox­o­plas­mose zu erhe­blichen Wesen­sän­derun­gen wie Antrieb­sar­mut, Depres­sion aber auch zu einem Ver­lust von natür­lichem Angstver­hal­ten. Z.B. ver­loren an Tox­o­plas­mose erkrank­te Rat­ten die natür­liche Scheu vor Katzen, und fie­len diesen daher ver­mehrt zum Opfer. Dadurch wur­den die Katzen mit Tox­o­plas­mose infiziert. Auch bei antrieb­slosen Men­schen, bei Indi­viduen, die sich ohne Scheu die Pul­sadern auf­schnit­ten, bei Aut­o­fahrern, die absichtlich gegen einen Baum gefahren sind und bei gefal­l­enen Sol­dat­en fan­den sich gehäuft Toxoplasmoseerkrankungen.

Therapie

Im Gegen­satz zum Malar­i­aer­reger ist der Tox­o­plas­moseer­reger gegen eine Behand­lung mit aktiviertem Sauer­stoff resistent. Alter­na­tivmedi­zinisch lässt sich Tox­o­plas­mose durch Korian­der und Prop­ulis behan­deln. Dabei gibt man dreimal täglich 10 Tropfen Korian­der in einem Glas war­men Wass­er. Anschließend wer­den nach ca. 20 bis 30 Minuten Prop­ulistropfen verabreicht.

Da viele Zoonoseer­reger wie die der Bor­re­liose, die der Malar­ia und auch der Tox­o­plas­mose die kör­pereigene Abwehr „ein­schläfern“, emp­fiehlt es sich gle­ichzeit­ig dem Patien­ten homöopathisch die Infor­ma­tion des Erregers zuzuführen. Dafür eignen sich sowohl die Eigenurin- als auch die Eigen­blut­ther­a­pie: der Patient zieht mor­gens vom Mit­tel­strahlurin eine 2ml Spritze auf, entleert diese bis auf den Ansatzs­tutzen und zieht die Spritze dann mit Wass­er auf. Dieser Vor­gang wird dann 7 mal wieder­holt (ins­ge­samt 8 Verdün­nun­gen). Von dieser Lösung sollte der Patient zweimal täglich mehrere Tropfen ein­nehmen. Bei der Eigen­blut­ther­a­pie zieht man eine geringe Menge Blut in eine 2ml Kochsal­zlö­sung auf, die mit 1 Tropfen aktiviert­er MMS-Lösung oder mit Ozon angere­ichert ist. Dadurch wird das Blut hämolytisch und der vor­wiegend intrazel­lulär lebende Erreger kann als Infor­ma­tion in der Eigen­blut­probe iden­ti­fiziert wer­den. Dann verdün­nt man wieder die Probe 8 mal mit reinem Wass­er wie oben beschrieben. Schließlich wird die so auf­bere­it­ete Probe auf die verän­derten Organ­merid­i­ane aufge­tra­gen werden.

Elektromagnetische Auswirkungen auf den Menschen

In mein­er Prax­is messe ich bei der Stör­feld­di­ag­nos­tik unter Zuhil­fe­nahme des Polar­i­sa­tions­fil­ters und der Puls­di­ag­nose nach Nogi­er das bio­physikalis­che Mag­net­feld über dem linken Auge des Patien­ten aus. Ein­er Abwe­ichung zur linken Schul­ter­seite des Patien­ten entspricht eine Stim­u­la­tion der Hypophyse. Die Hir­nan­hangs­drüse wird durch Licht und Elek­tro­mag­net­felder stim­uliert. Ihre Auf­gabe ist es, den Schlaf-/Wachrhyth­mus und die Aktiv­ität der ver­schiede­nen Drüsen zu reg­ulieren. So wer­den durch die Hypophyse die Schild­drüse­nak­tiv­ität und die Auss­chüt­tung der Stresshormone in der Neben­nieren­rinden ges­teuert. Durch den ver­min­derten Lichte­in­fall im Win­ter nimmt das Schlaf­bedürf­nis der Men­schen zu, die Aktiv­ität wird ver­min­dert und der Organ­is­mus kann sich in diesem vagalen Grund­tonus wie die übrige Natur regenerieren.

Das veg­e­ta­tive Gle­ichgewicht zwis­chen der sym­pa­thiko­to­nen Aktiv­ität am Tag und der vor­wiegend vagalen Erhol­ungsphase in der Nacht kann also durch Elek­tro­mag­net­felder gestört wer­den. Es resul­tiert ein erhöhter Stresszu­s­tand durch eine ständi­ge sym­pa­thiko­tone Über­reizung des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems. Daraus fol­gt eine Über­stim­u­la­tion der Schild­drüse, eine ver­mehrte Freiset­zung der Stresshormone, eine chro­nis­che Erschöp­fung und über eine gestörte Blut-Ner­ven-Schranke eine Erkrankungs­dis­po­si­tion des Nervensystems.

Dieser Funk­tion­szusam­men­hang wird überse­hen, wenn man sich nur auf die ther­mis­che Wirkung der Elek­tro­mag­net­felder auf den men­schlichen Organ­is­mus beschränkt. Dabei muss man beacht­en, dass ther­mis­che Wirkun­gen auf ein­er ver­mehrten Bewe­gung der Moleküle beruht. Selb­stver­ständlich kann diese ther­mis­che Wirkung als mögliche Schädi­gung auf den men­schlichen Organ­is­mus aus­geschlossen wer­den. Der men­schliche Organ­is­mus und die Wech­sel­wirkun­gen zwis­chen Ner­ven­sys­tem, Orga­nen und Zellen sind weit­ge­hend abhängig von mikroelek­tro­n­is­chen Vorgän­gen und von Infor­ma­tio­nen. Diese erhal­ten sie vor­wiegend von den über­ge­ord­neten Steuere­in­heit­en, vom Hypo­thal­a­mus und von der Hypophyse. Die ständi­ge Über­stim­u­la­tion dieser bei­den Organe durch kün­stliche Elek­tro­mag­net­felder führt über die daraus resul­tierende sym­pa­thiko­tone Dauer­stim­u­la­tion zu ein­er Schädi­gung des gesamten Organismus.

In mein­er Prax­is beobachte ich bei der Anam­nese einen Zusam­men­hang zwis­chen der Expo­si­tion des Men­schen gegenüber DECT-Tele­fo­nen, Handys und WLAN, die nachts in Betrieb sind. Außer­dem teste ich eine chro­nisch erhöhte Hypophy­se­nak­tiv­ität aus, wenn Fernse­her, Radios, Nacht­spe­icheröfen und Lam­p­en sich im Schlafz­im­mer in Bet­tnähe befind­en. Diese Patien­ten lei­den gehäuft unter Allergien, rheuma­tis­chen Erkrankun­gen, Erschöp­fungssyn­dromen, nervlichen Über­reizun­gen sowie unter seel­is­chen Stim­mungss­chwankun­gen und chro­nis­ch­er Abwehrschwäche. Das Immun­sys­tem benötigt bes­timmte Vit­a­mine und Spurenele­mente um den Kör­p­er z.B. vor Grippeerkrankun­gen zu schützen, da diese die Funk­tion des spez­i­fis­chen T‑Lymphozytensystems aufrecht erhal­ten. Deshalb haben chro­nis­che Infek­tio­nen ihr Krankheits­max­i­mum stets im Früh­jahr (Spanis­che Grippe 1918 und 1920 usw.). Auch ein Man­gel an Vit­a­min D, dass in Wirk­lichkeit ein Hor­mon ist und den Säure-Basen­haushalt über die Elek­trolyte reg­uliert, führt zur Infek­tan­fäl­ligkeit. Der Vit­a­m­in­man­gel ein­schließlich des soge­nan­nten Vit­a­min D ver­schlim­mern die Infek­tan­fäl­ligkeit der Men­schen, die chro­nis­chen Elek­tro­mag­net­feldern aus­ge­set­zt sind. Deshalb ist Coro­n­avirus mit der Ein­führung des 5G-Net­zes so gefährlich für vorgeschädigte Men­schen geworden.

In diesem Zusam­men­hang sollte die übliche Prax­is über­dacht wer­den, in Senioren- und Pflege­heimen generell die Bet­ten mit Elek­tro­mo­toren zu verse­hen. Eine sin­nvolle Studie kön­nte unter­suchen, ob eine Zunahme der oben erwäh­n­ten Erkrankun­gen in Kor­re­la­tion ste­ht zur Expo­si­tion gegenüber Elek­tro­mo­toren in Krankenbetten.

Ursachen von Brustkrebs

Jed­er Frau über 40 Jahren wird heute anger­at­en, am Brustkreb­ss­creen­ing teilzunehmen. In Mit­teleu­ropa erkrankt inzwis­chen jede 11. Frau im Laufe ihres Lebens an einem Mam­ma­tu­mor. In Chi­na wird nur bei jed­er 10.000 Frau Brustkrebs diag­nos­tiziert. Auf­fal­l­end ist, dass die Chi­nesin­nen, wenn sie län­gere Zeit in Mit­teleu­ropa leben und unsere Ernährungs­ge­wohn­heit­en annehmen, eben­so häu­fig an Brustkrebs erkranken wie z.B deutsche Frauen. Genetis­che Fak­toren schei­den dem­nach aus.

Nach T. Col­in Camp­bell (“Chi­na Study”) ist Kuh­milch­pro­tein ein außeror­dentlich poten­ter Kreb­swach­s­tums­förder­er bei Rat­ten mit Afla­tox­in­be­las­tung (Pilz­be­las­tung). Bei der heuti­gen Massen­tier­hal­tung wer­den die Kühe zu einem großen Anteil mit importiertem Fut­ter aus Ameri­ka gefüt­tert, das mas­siv mit Pilzen und Glyphosat (Roundup der Fir­ma Mon­san­to) belastet ist. Die Kühe sind außer­dem starkem Elek­tros­mog aus­ge­set­zt, und es wer­den ihnen gewöhn­lich die Hörn­er ent­fer­nt (die Funk­tion der Hörn­er ähnelt der Funk­tion der Nasen­neben­höhlen des Men­schen). In Folge dessen sind die Eingewei­de der Kühe aufgetrieben und mit Tox­i­nen über­lastet, und die Kuh wird nach dem Wer­fen eines Kalbes noch ca. 2 Jahre durch hohe Hor­mongaben als Milchkuh ver­wen­det. Bei Unter­suchun­gen mit dem Mikroskop zeigt sich, dass die Milch jegliche natür­liche Struk­tur ver­loren hat. Sie ist somit für eine gesunde Ernährung nicht mehr geeignet. Der Bauer erhält für dieses min­der­w­er­tige Pro­dukt noch ca. 35 Cent pro Liter, also weit weniger als heute ein Liter Min­er­al­wass­er kostet.

Ein weit­er­er Risiko­fak­tor an Brustkrebs (und Prostatakrebs) zu erkranken sind die im Zahn­bere­ich ver­wen­de­ten Kun­st­stoffe. Diese enthal­ten Methacryl und östro­genähn­liche Stoffe (siehe Artikel über Kun­st­stoffe im Zahn­bere­ich).

Außer­dem wer­den heute psy­chis­che Trau­ma­ta mitursäch­lich für Kreb­serkrankun­gen ver­ant­wortlich gemacht.

Die wis­senschaftliche Medi­zin ken­nt zwar keine Ursache für die hohe Rate an Brustkreb­serkrankun­gen, und es wer­den meines Wis­sens auch keine ursäch­lichen Forschun­gen durchge­führt. In Folge dessen sollte jede Frau als Vor­beu­gung gegen Brustkrebs auf Kuh­milch­pro­duk­te von nicht art­gerecht gehal­te­nen Tieren mei­den und ihren Zah­narzt bit­ten, ver­wen­dete Kun­st­stoffe in den Zäh­nen, in den Zah­n­prothe­sen und in den Kom­pos­iten sorgfältig und lange genug zu härten. Eine Kon­trolle durch eine kine­si­ol­o­gis­che Unter­suchung oder durch eine kon­trol­lierte Pul­stas­tung nach Nogi­er ist drin­gend zu empfehlen. Von ein­er schul­medi­zinis­chen Früherken­nung durch Mam­mo­gra­phie ist eher abzu­rat­en. Unter­suchun­gen zeigen, dass die Brust­pal­pa­tion der Frau selb­st genau­so zuver­läs­sig Gewe­bev­erän­derun­gen fest­stellt wie die Mam­mo­gra­phie. Zudem wer­den auf eine Frau mit Brustkreb­s­di­ag­nose 9 Frauen fälschlicher­weise als brustkreb­skrank diag­nos­tiziert, obwohl nur gutar­tige Gewe­bev­erän­derun­gen in der Brust vor­liegen (Dr. Odette Weg­warth, Max-Planck Insti­tut Berlin, Abteilung Risiko­forschung). In Deutsch­land erhal­ten jährlich 60000 Frauen die Diag­nose Brustkrebs. Fol­gt man den obi­gen Zahlen, so lei­den ca. 50000 Frauen unter den psy­chis­chen Fol­gen der Diag­nose (Dr. Hamer). Diese Gefahr der falsch pos­i­tiv­en Diag­nose sollte den Pati­entin­nen vor dem Brust­screen­ing mit­geteilt wer­den. Auch die Krankenkassen müssen sich fra­gen lassen, ob sie mit den Auf­forderun­gen zur Vor­sorge­un­ter­suchung der Brust im Inter­esse der Pati­entin­nen handeln.

Darmerkrankungen und daraus folgende Organentzündungen

Der Darm ist ca. 300 — 400 m² groß und enthält ca. 70% der Ner­ven und der Immun­zellen des Kör­pers. Er ist damit flächen­mäßig das größte Organ und wird auch wegen seines Nährstof­fre­ich­tums beson­ders im Dün­ndarm von zahlre­ichen Erregern befall­en. Deshalb sollte jede Krankheit mit ein­er Unter­sauchung und Behand­lung des Darm­sys­tems ein­herge­hen. Schul­medi­zinisch erschöpft sich die Unter­suchung des Magen-Darm-Kanals in der Spiegelung von Magen und Zwölffin­ger­darm, in denen vor­wiegend der Trans­port des Nahrungs­breis stat­tfind­et, und in der Dick­darm­spiegelung, in dem die Wasser­re­sorp­tion stat­tfind­et. Jejunum und Ileum (prak­tisch der gesamte Dün­ndarm) mit sein­er Eiweiß- und Fet­tre­sorp­tion kön­nen dabei nicht einge­se­hen wer­den. Hier hal­ten sich jedoch die Krankheit­ser­reger unter­halb des ober­fläch­lichen Schleims jahrzehn­te­lang auf, ohne diag­nos­tiziert zu wer­den. Bei den Stuhl­proben mit der gerin­gen Menge von Stuhl­ma­te­r­i­al kön­nen die Par­a­siten nur sel­ten nachgewiesen werden.

Der Dick­dar­m­merid­i­an ver­läuft in der chi­ne­sis­chen Medi­zin von der Innen­seite des Zeigefin­gers über das Handge­lenk, über die Außen­seite des Ellen­bo­gens, über das Schul­terge­lenk, außen über die Man­deln bis zur Oberkiefer­höh­le. Ist der Darm über­säuert, mit Tox­i­nen über­lastet und durch Pilze und durch Wurmerkrankun­gen entzün­det, so kön­nen neben Blähun­gen und Diar­rhoen durch einen Reiz­darm, neben Allergien und Hauterkrankun­gen auch Handge­lenkprob­leme, eine Epikondyli­tis radi­alis (Knochen­hau­t­entzün­dung am Ellen­bo­gen), schmerzhafte Schul­ter­steife, Man­de­lentzün­dun­gen, Nasen­neben­höh­le­nentzün­dun­gen und Ohrentzün­dun­gen resul­tieren. Wichtig in diesem Zusam­men­hang ist, dass diese Erkrankun­gen nicht nur symp­to­ma­tisch mit Kor­ti­son, mit Schmerzmit­teln und mit Antibi­oti­ka behan­delt wer­den, son­dern dass der Darm nach entsprechen­der Diag­nos­tik saniert wird.

Der Darm wird heute häu­fig schon bei Kindern im Milieu durch den hohen Zuck­erverzehr, durch Farb- und Kon­servierungsstoffe in der Ernährung, durch Tox­ine wie Glyphosat beson­ders in Weizen und Mais und durch den hohen Anteil von tierischem Eiweiß in der Nahrung geschädigt. Die dadurch resul­tierende Über­säuerung macht ihn anfäl­lig für Wurmerkrankun­gen und Pilz­erkrankun­gen. Ich diag­nos­tiziere die Wurmerkrankun­gen mit der Pul­stas­tung nach Nogi­er oder kine­si­ol­o­gisch. Bei der Austes­tung halte ich die entsprechen­den 8 Wurm­noso­den (u.A. Ascari­den, Filar­ien, Leberegel, Hun­de­band­wurm, Schweineband­wurm, Trichi­nen) meines Test­satzes (MDT Bio­elec­tron­ics, www.mdt.ch) nacheinan­der auf die linke Ton­sil­lenge­gend (Ver­lauf des Dick- und Dün­ndar­m­merid­i­ans) unter­halb des Unterkiefers. Da ober­halb des Schlüs­sel­beins eine vor­wiegend parasym­pa­tis­che Ner­ven­ver­sorgung des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems vor­liegt, bedeutet die Auflage ein­er Nosode an dieser Stelle eine Infor­ma­tion­sweg­nahme. Nor­mal­isiert sich dadurch das Energiefeld über der linken Leiste und evtl. der Leber, das durch die Wurmerkrankung verän­dert ist, so liegt eine Wurmerkrankung entsprechend der Nosode vor. Zur Gegenkon­trolle teste ich das passende Wur­mmedika­ment (Yome­san, Ver­mox, Helmex, Bil­t­ri­cide, Cesol), indem ich das Medika­ment in die Hand gebe. Dies entspricht ein­er Infor­ma­tion­szu­fuhr (unter­halb der Schlüs­sel­beinebene). Das opti­male Medika­ment nor­mal­isiert eben­falls alle Merid­i­ane, es sei denn, es lägen gle­ichzeit­ig zwei Wurmerkranken vor (z.B. eine Band­wurmerkrankung und eine Saug­wurmerkrankung oder eine Spul­wurmerkrankung). Mit Par­siten kann man sich durch Schoko­lade, tierisches Eiweiß und durch Gemüse infizieren. Wegen der Bedeu­tung des Darmes für das Immun­sys­tem sollte man jede Autoim­munerkrankung oder Ner­ven­erkrankung auch auf Belas­tun­gen mit Umwelt­giften und Wurmerkrankun­gen untersuchen.

Wichtig ist bei der Ther­a­pie des Patien­ten, dass die Krankheit­ser­reger der Größe nach diag­nos­tiziert und ther­a­piert wer­den. Das heißt zunächst unter­sucht man auf mehrzel­lige Par­a­siten im Darm (Würmer), dann auf die einzel­li­gen Par­a­siten Malar­ia und Tox­o­plas­mose, die intrazel­lulär und im Blut vorkom­men, danach auf Darmpilze, auf Bak­te­rien und schließlich auf Viren. Dies ist wichtig, weil abster­bende Würmer Viren und Bak­te­rien freiset­zen können.

Beglei­t­end zur schul­medi­zinis­chen medika­men­tösen Ther­a­pie der Par­a­siten ist eine alter­na­tivmedi­zinis­che Behand­lung mit Salz­sole und Vit­a­min C empfehlenswert. Die Salz­sole sollte aus einem unraf­finierten Salz hergestellt wer­den, da nor­males raf­finiertes Salz keine Spurenele­mente enthält und mit Alu­mini­um (Riesel­hil­fe) und Jod angere­ichert ist. Eine gesät­tigte Salz­sole beste­ht zu ca. 25% aus Salz. Die Dosis sollte bei einem Erwach­se­nen Patien­ten drei mal ein Ess­löfel Salz­sole (ca. 3 Gramm) und drei mal eine Vit­a­min C Tablette (1000 mg) sein. Die Par­a­siten wer­den durch die Salz­sole osmo­tisch geschädigt und abgetötet. Außer­dem wer­den Stof­fwech­selschlack­en gelöst und ver­mehrt aus­geschieden. Der Blut­druck bleibt bei den aller­meis­ten Men­schen sta­bil, sollte aber den­noch kon­trol­liert wer­den. Diese Darmkur kann zweimal im Jahr für drei bis vier Wochen durchge­führt wer­den und z.B. mit Kaf­feein­läufen jeden zweit­en Tag kom­biniert werden.

Trichi­nose und Band­wurmerkrankun­gen kön­nen alter­na­tiv auch mit Mimosa pudi­ca (zweimal 7 – 10 Tropfen) über 4 Wochen ther­a­piert werden.

Neben der Behand­lung der Darmin­fek­tio­nen müssen auch die Tox­ine mobil­isiert und aus­geleit­et wer­den. Der Men­sch kann seine Tox­ine über die fol­gen­den vier Organ­sys­teme auss­chei­den: über den entero­hep­atis­chen Kreis­lauf (über das Leber-Darm-Sys­tem), das Nieren­sys­tem, die Haut (ins­beson­dere über die Schweiß­drüsen) und über das Lun­gen­sys­tem. Des weit­eren schei­den Frauen bis zum Kli­mak­teri­um Schad­stoffe und Säuren mit der Monats­blu­tung aus. Alle nicht­wasser­lös­lichen Gifte und Schad­stoffe wer­den über die Leber und anschließend über den Darm aus­geschieden. Ca. 70% des Abwehrsys­tems und auch der Ner­ven befind­en sich in Dünn- und Dick­darm. Das Darm­sys­tem wird durch zahlre­iche Farb- und Koservierungstoffe der Nahrungsmit­tel, durch Tox­ine der Land­wirtschaft wie Glyphosat und durch met­allis­che Tox­ine wie Alu­mini­um, Arsen, Blei, Queck­sil­ber bzw. Amal­gam, Cad­mi­um, Kobalt, Pal­la­di­um und Platin gereizt und geschädigt. Eine fortschre­i­t­ende Schädi­gung und zusät­zliche Ver­schlack­ung des Darmes begün­stigt wie oben angegeben eine Fehlbe­sied­lung mit pathol­o­gis­chen Par­a­siten, Bak­te­rien, Pilzen, Pro­to­zoen und Viren.’

Wesentlich für die Auss­chei­dung der Schad­stoffe ist der regelmäßige Stuhl­gang. Neben all­ge­meinen Maß­nah­men wie eine faser­re­iche Ernährung, aus­re­ichende Bewe­gung und Verzicht auf tierisches Eiweiß ist die Entsäuerung des Darmes durch Min­er­alien und Bindemit­tel medi­zinisch sin­nvoll. Wichtig ist dabei täglich eine aus­re­ichende Zufuhr von Mag­ne­sium. Als Pro­phy­laxe ist deshalb die Gabe von ca. zweimal 7 Tablet­ten Chlorel­la zu empfehlen. Chlorel­la ist eine Süßwasser­alge mit einem organ­isch gebun­de­nen Mag­ne­siumk­ern, einem hohen Vit­a­min B6 Gehalt, das für die Ent­gif­tung wichtig ist, und mit ein­er nicht resor­bier­baren Zell­wand. Diese ist ide­al zur Abbindung der ver­schiede­nen Gifte und Schlack­en geeignet. Die Ein­nahme sollte ca. eine halbe Stunde vor dem Früh­stück und Aben­dessen erfol­gen, da sie sich bei der nach­fol­gen­den Mahlzeit im Dün­ndarm befind­en und die gal­lelös­lichen Gifte abbinden kön­nen. Bei chro­nis­chen Krankheit­en ist die zusät­zliche Ther­a­pie des über­säuerten Organ­is­mus mit Min­er­alien, Spurenele­mente, Vit­a­mi­nen und Aminosäuren erforder­lich. In schw­eren Fällen sind zu Beginn der Behand­lung Darmein­läufe hilfreich.