Autoimmunthyreoiditis (durch eine Überreizung des körpereigenen Immunsystems bedingte Schilddrüsenentzündung)

Schul­medi­zinisch ist für die Autoim­munthyreoidi­tis keine Ursache bekan­nt. Die Schild­drüse kann durch Elek­tros­mog, tox­is­che Amal­gam­be­las­tung und durch chro­nis­che Staphy­lo- und Strep­tokokken­ton­sil­li­tis vorgeschädigt sein. In den ca. 10 Krankheits­fällen, die ich in den let­zten zwei Jahren behan­delt habe, fan­den sich als aus­lösende Krankheit­sur­sache eine tox­is­che Methacryl­be­las­tung (Kun­st­stoffe im Zahn­bere­ich) und eine per­sistierende Tox­o­plas­mose (Tox­o­plas­mose).

Da die Autoim­munthyreoidi­tis zur Zer­störung des Schild­drüsen­gewebes mit ein­er Schild­drüsen­fehlreg­u­la­tion und zur Vernar­bung des Gewebes führt, bleibt als Ther­a­pieop­tion lediglich die Ent­fer­nung der Schild­drüse (Strumek­tomie). Alter­na­tivmedi­zinisch ist bei man­gel­haft gehärtetem Kun­st­stoff bei Zah­n­plomben bzw. bei Kindern die Kun­st­stof­fver­siegelung eine Nach­här­tung des Kun­st­stoffes mit einem zah­närztlichen Poly­meri­sa­tion­s­gerät notwendig. Das von den Kun­st­stof­fen freige­set­zte Methacryl über­reizt das Immun­sys­tem und ste­ht zusät­zlich im Ver­dacht kanze­ro­gen zu wirken. Die in dem Kun­st­stoff enthal­te­nen östro­genähn­lichen Verbindun­gen scheinen zu frühzeit­igem Wach­s­tum der Brüste bei Mäd­chen und zu Fer­til­itätsstörun­gen bei den Män­nern zu führen.

Neben dem Methacryl wirkt als Kofak­tor für die Aus­lö­sung der Autoim­munthyreoidi­tis die häu­fig nicht erkan­nte chro­nis­che Tox­o­plas­mose. Sie verur­sacht wie viele andere Zoonosen in ihrer chro­nis­chen Ver­laufs­form unspez­i­fis­che Symp­tome wie chro­nis­che Müdigkeit, Erschöp­fungszustände, Hirn­funk­tion­sstörun­gen, mul­ti­ple Allergien und rezidi­vierende Infek­te. Sie kann auch einen Reiz­darm mitverur­sachen. Ther­a­peutisch kann sie durch die Gabe von dreimal 10 Tropfen Korian­der behan­delt wer­den, um die Erreger aus den Zellen zu treiben. Im Abstand von 20 – 30 Minuten erfol­gt anschließend eine Behand­lung mit Prop­ulis. Eventuell ist danach eine Behand­lung mit Bär­lauchtropfen zur Reini­gung des Bindegewebes sin­nvoll.