Darmerkrankungen und daraus folgende Organentzündungen

Der Darm ist ca. 300 — 400 m² groß und enthält ca. 70% der Ner­ven und der Immun­zellen des Kör­pers. Er ist damit flächen­mäßig das größte Organ und wird auch wegen seines Nährstof­fre­ich­tums beson­ders im Dün­ndarm von zahlre­ichen Erregern befall­en. Deshalb sollte jede Krankheit mit ein­er Unter­sauchung und Behand­lung des Darm­sys­tems ein­herge­hen. Schul­medi­zinisch erschöpft sich die Unter­suchung des Magen-Darm-Kanals in der Spiegelung von Magen und Zwölffin­ger­darm, in denen vor­wiegend der Trans­port des Nahrungs­breis stat­tfind­et, und in der Dick­darm­spiegelung, in dem die Wasser­re­sorp­tion stat­tfind­et. Jejunum und Ileum (prak­tisch der gesamte Dün­ndarm) mit sein­er Eiweiß- und Fet­tre­sorp­tion kön­nen dabei nicht einge­se­hen wer­den. Hier hal­ten sich jedoch die Krankheit­ser­reger unter­halb des ober­fläch­lichen Schleims jahrzehn­te­lang auf, ohne diag­nos­tiziert zu wer­den. Bei den Stuhl­proben mit der gerin­gen Menge von Stuhl­ma­te­r­i­al kön­nen die Par­a­siten nur sel­ten nachgewiesen werden.

Der Dick­dar­m­merid­i­an ver­läuft in der chi­ne­sis­chen Medi­zin von der Innen­seite des Zeigefin­gers über das Handge­lenk, über die Außen­seite des Ellen­bo­gens, über das Schul­terge­lenk, außen über die Man­deln bis zur Oberkiefer­höh­le. Ist der Darm über­säuert, mit Tox­i­nen über­lastet und durch Pilze und durch Wurmerkrankun­gen entzün­det, so kön­nen neben Blähun­gen und Diar­rhoen durch einen Reiz­darm, neben Allergien und Hauterkrankun­gen auch Handge­lenkprob­leme, eine Epikondyli­tis radi­alis (Knochen­hau­t­entzün­dung am Ellen­bo­gen), schmerzhafte Schul­ter­steife, Man­de­lentzün­dun­gen, Nasen­neben­höh­le­nentzün­dun­gen und Ohrentzün­dun­gen resul­tieren. Wichtig in diesem Zusam­men­hang ist, dass diese Erkrankun­gen nicht nur symp­to­ma­tisch mit Kor­ti­son, mit Schmerzmit­teln und mit Antibi­oti­ka behan­delt wer­den, son­dern dass der Darm nach entsprechen­der Diag­nos­tik saniert wird.

Der Darm wird heute häu­fig schon bei Kindern im Milieu durch den hohen Zuck­erverzehr, durch Farb- und Kon­servierungsstoffe in der Ernährung, durch Tox­ine wie Glyphosat beson­ders in Weizen und Mais und durch den hohen Anteil von tierischem Eiweiß in der Nahrung geschädigt. Die dadurch resul­tierende Über­säuerung macht ihn anfäl­lig für Wurmerkrankun­gen und Pilz­erkrankun­gen. Ich diag­nos­tiziere die Wurmerkrankun­gen mit der Pul­stas­tung nach Nogi­er oder kine­si­ol­o­gisch. Bei der Austes­tung halte ich die entsprechen­den 8 Wurm­noso­den (u.A. Ascari­den, Filar­ien, Leberegel, Hun­de­band­wurm, Schweineband­wurm, Trichi­nen) meines Test­satzes (MDT Bio­elec­tron­ics, www.mdt.ch) nacheinan­der auf die linke Ton­sil­lenge­gend (Ver­lauf des Dick- und Dün­ndar­m­merid­i­ans) unter­halb des Unterkiefers. Da ober­halb des Schlüs­sel­beins eine vor­wiegend parasym­pa­tis­che Ner­ven­ver­sorgung des veg­e­ta­tiv­en Ner­ven­sys­tems vor­liegt, bedeutet die Auflage ein­er Nosode an dieser Stelle eine Infor­ma­tion­sweg­nahme. Nor­mal­isiert sich dadurch das Energiefeld über der linken Leiste und evtl. der Leber, das durch die Wurmerkrankung verän­dert ist, so liegt eine Wurmerkrankung entsprechend der Nosode vor. Zur Gegenkon­trolle teste ich das passende Wur­mmedika­ment (Yome­san, Ver­mox, Helmex, Bil­t­ri­cide, Cesol), indem ich das Medika­ment in die Hand gebe. Dies entspricht ein­er Infor­ma­tion­szu­fuhr (unter­halb der Schlüs­sel­beinebene). Das opti­male Medika­ment nor­mal­isiert eben­falls alle Merid­i­ane, es sei denn, es lägen gle­ichzeit­ig zwei Wurmerkranken vor (z.B. eine Band­wurmerkrankung und eine Saug­wurmerkrankung oder eine Spul­wurmerkrankung). Mit Par­siten kann man sich durch Schoko­lade, tierisches Eiweiß und durch Gemüse infizieren. Wegen der Bedeu­tung des Darmes für das Immun­sys­tem sollte man jede Autoim­munerkrankung oder Ner­ven­erkrankung auch auf Belas­tun­gen mit Umwelt­giften und Wurmerkrankun­gen untersuchen.

Wichtig ist bei der Ther­a­pie des Patien­ten, dass die Krankheit­ser­reger der Größe nach diag­nos­tiziert und ther­a­piert wer­den. Das heißt zunächst unter­sucht man auf mehrzel­lige Par­a­siten im Darm (Würmer), dann auf die einzel­li­gen Par­a­siten Malar­ia und Tox­o­plas­mose, die intrazel­lulär und im Blut vorkom­men, danach auf Darmpilze, auf Bak­te­rien und schließlich auf Viren. Dies ist wichtig, weil abster­bende Würmer Viren und Bak­te­rien freiset­zen können.

Beglei­t­end zur schul­medi­zinis­chen medika­men­tösen Ther­a­pie der Par­a­siten ist eine alter­na­tivmedi­zinis­che Behand­lung mit Salz­sole und Vit­a­min C empfehlenswert. Die Salz­sole sollte aus einem unraf­finierten Salz hergestellt wer­den, da nor­males raf­finiertes Salz keine Spurenele­mente enthält und mit Alu­mini­um (Riesel­hil­fe) und Jod angere­ichert ist. Eine gesät­tigte Salz­sole beste­ht zu ca. 25% aus Salz. Die Dosis sollte bei einem Erwach­se­nen Patien­ten drei mal ein Ess­löfel Salz­sole (ca. 3 Gramm) und drei mal eine Vit­a­min C Tablette (1000 mg) sein. Die Par­a­siten wer­den durch die Salz­sole osmo­tisch geschädigt und abgetötet. Außer­dem wer­den Stof­fwech­selschlack­en gelöst und ver­mehrt aus­geschieden. Der Blut­druck bleibt bei den aller­meis­ten Men­schen sta­bil, sollte aber den­noch kon­trol­liert wer­den. Diese Darmkur kann zweimal im Jahr für drei bis vier Wochen durchge­führt wer­den und z.B. mit Kaf­feein­läufen jeden zweit­en Tag kom­biniert werden.

Trichi­nose und Band­wurmerkrankun­gen kön­nen alter­na­tiv auch mit Mimosa pudi­ca (zweimal 7 – 10 Tropfen) über 4 Wochen ther­a­piert werden.

Neben der Behand­lung der Darmin­fek­tio­nen müssen auch die Tox­ine mobil­isiert und aus­geleit­et wer­den. Der Men­sch kann seine Tox­ine über die fol­gen­den vier Organ­sys­teme auss­chei­den: über den entero­hep­atis­chen Kreis­lauf (über das Leber-Darm-Sys­tem), das Nieren­sys­tem, die Haut (ins­beson­dere über die Schweiß­drüsen) und über das Lun­gen­sys­tem. Des weit­eren schei­den Frauen bis zum Kli­mak­teri­um Schad­stoffe und Säuren mit der Monats­blu­tung aus. Alle nicht­wasser­lös­lichen Gifte und Schad­stoffe wer­den über die Leber und anschließend über den Darm aus­geschieden. Ca. 70% des Abwehrsys­tems und auch der Ner­ven befind­en sich in Dünn- und Dick­darm. Das Darm­sys­tem wird durch zahlre­iche Farb- und Koservierungstoffe der Nahrungsmit­tel, durch Tox­ine der Land­wirtschaft wie Glyphosat und durch met­allis­che Tox­ine wie Alu­mini­um, Arsen, Blei, Queck­sil­ber bzw. Amal­gam, Cad­mi­um, Kobalt, Pal­la­di­um und Platin gereizt und geschädigt. Eine fortschre­i­t­ende Schädi­gung und zusät­zliche Ver­schlack­ung des Darmes begün­stigt wie oben angegeben eine Fehlbe­sied­lung mit pathol­o­gis­chen Par­a­siten, Bak­te­rien, Pilzen, Pro­to­zoen und Viren.’

Wesentlich für die Auss­chei­dung der Schad­stoffe ist der regelmäßige Stuhl­gang. Neben all­ge­meinen Maß­nah­men wie eine faser­re­iche Ernährung, aus­re­ichende Bewe­gung und Verzicht auf tierisches Eiweiß ist die Entsäuerung des Darmes durch Min­er­alien und Bindemit­tel medi­zinisch sin­nvoll. Wichtig ist dabei täglich eine aus­re­ichende Zufuhr von Mag­ne­sium. Als Pro­phy­laxe ist deshalb die Gabe von ca. zweimal 7 Tablet­ten Chlorel­la zu empfehlen. Chlorel­la ist eine Süßwasser­alge mit einem organ­isch gebun­de­nen Mag­ne­siumk­ern, einem hohen Vit­a­min B6 Gehalt, das für die Ent­gif­tung wichtig ist, und mit ein­er nicht resor­bier­baren Zell­wand. Diese ist ide­al zur Abbindung der ver­schiede­nen Gifte und Schlack­en geeignet. Die Ein­nahme sollte ca. eine halbe Stunde vor dem Früh­stück und Aben­dessen erfol­gen, da sie sich bei der nach­fol­gen­den Mahlzeit im Dün­ndarm befind­en und die gal­lelös­lichen Gifte abbinden kön­nen. Bei chro­nis­chen Krankheit­en ist die zusät­zliche Ther­a­pie des über­säuerten Organ­is­mus mit Min­er­alien, Spurenele­mente, Vit­a­mi­nen und Aminosäuren erforder­lich. In schw­eren Fällen sind zu Beginn der Behand­lung Darmein­läufe hilfreich.

Malaria

Um 1800 waren in Deutsch­land teil­weise ganze Dör­fer durch Malar­i­aerkrankun­gen entvölk­ert. Nach Trock­en­le­gung viel­er Sumpfge­bi­ete im Rah­men der Indus­tri­al­isierung und später endgültig durch Anwen­dung der Insek­tizide um 1950 war die Erkrankung in Deutsch­land prak­tisch aus­gerot­tet. Auf­grund der zunehmenden Erwär­mung und des inten­siv­en inter­na­tionalen Rei­sev­erkehrs sind heute wieder viele Men­schen an Malar­ia erkrankt, häu­fig ohne dass klin­isch eine Diag­nose erstellt wird. Beispiel­sweise habe ich in mein­er Prax­is mehrmals bei an ADS erkrank­ten Kindern, bei Kindern mit plöt­zlichem Leis­tungsab­fall in der Schule und bei Patien­ten mit mul­ti­plen Allergien (z.B gegen Lak­tose, Fruc­tose, His­t­a­min) einen Befall mit Malar­ia gefun­den. In der Medi­zin sind vier ver­schiedene Malar­i­aer­reger mit unter­schiedlich schw­eren Krankheitsver­läufen bekan­nt. Bei der klas­sis­chen Malar­ia trop­i­ca lei­den die Patien­ten häu­fig unter Schwächezustän­den mit Anämien, Leukope­nien, erhöhter Blut­senkung infolge der chro­nis­chen Entzün­dung und Über­säuerung. Bei der eben­falls häu­fi­gen Malar­ia ter­tiana fehlen die obi­gen Symp­tome weitgehend.

Diagnostik und Symptomatik

Schul­medi­zinisch wird die Malar­i­aerkrankung (z.B. Ter­tiana) sel­ten diag­nos­tiziert. In der humoralen Immundi­ag­nos­tik find­et man keine Verän­derung der Immun­glob­u­line. Da sich die Malar­i­aer­reger intrazel­lulär in den Leberzellen ver­mehren und sich vor­wiegend in den Ery­throzyten befind­en, ist die Blut­senkung nicht immer erhöht. Außer­dem verur­sacht der Malar­i­aer­reger ähn­lich wie Erreger ander­er Zoonosen ganz unter­schiedliche Symp­tome. Diese resul­tieren aus ein­er ver­min­derten Sauer­stoff­trans­portka­paz­ität der Ery­throzyten mit stark eingeschränk­ter Leis­tungs- und Konzen­tra­tions­fähigkeit sowie Schwindel des Erkrank­ten. Außer­dem fol­gt aus der Ver­mehrung der Malar­i­aer­reger in den Leberzellen eine entzündliche Leber­reak­tion mit nächtlichem Schwitzen, mul­ti­plen Lebens­mit­te­lal­lergien und nervösen Störun­gen. Auf Grund der fehlen­den Aus­sagekraft der Labor­diag­nos­tik und der chamäleon­haften Symp­to­matik erscheint der bio­physikalis­che Nach­weis zurzeit die Meth­ode der Wahl zu sein. Bei der Puls­di­ag­nos­tik nach Nogi­er, bei der man unter Zuhil­fe­nahme des Polar­i­sa­tions­fil­ters die Organe und Merid­i­ane kon­trol­liert, führt die Malar­ia zu fol­gen­den Mag­net­feld­verän­derun­gen: über bei­den Nieren gibt es eine Linksver­schiebung im Mag­net­feld (d.h. zur linken Kör­per­seite des Patien­ten) auf­grund der ener­getis­chen Nieren­schwäche. Über dem recht­en Gehirn lässt sich eben­falls eine Linksver­schiebung im Mag­net­feld nach­weisen. Über der Leber und über dem Thy­mus resul­tieren eine Rechtsver­schiebung des Mag­net­feldes auf­grund von Füllezustän­den. An den Merid­i­a­nen lassen sich außer­dem eine Schwäche im Milzmerid­i­an, eine Fülle im Gal­len­blasen­merid­i­an, im 3 Erwärmer und im Ner­ven­merid­i­an (ulnare Seite des Zeigefin­gers) nach­weisen. Legt man die Malar­i­anosode (z.B. aus dem Par­a­siten­test­satz von MDT Bio­elec­tron­ics, www.mdt.ch) zen­tral auf den Dick­dar­m­merid­i­an, so resul­tiert bei Malar­i­aerkrankung eine starke Pul­sam­pli­tu­den­er­höhung und eine Nor­mal­isierung der oben erwäh­n­ten Organe und Meridiane.

Therapie

Die Ther­a­pie der Malar­ia ist in der Schul­medi­zin häu­fig lang­wierig und bei den chro­nis­chen Ver­laufs­for­men der 4 Malar­i­afor­men oft nicht erfol­gre­ich. Bei der alter­na­tivmedi­zinis­chen Behand­lung über­schwingt man Malar­i­anoso­den von beispiel­sweise D30 und D200 auf haemolysiertes Eigen­blut des Patien­ten und unter­spritzt die verän­derten Merid­i­ane. Das wirk­sam­ste alter­na­tivmedi­zinis­che Medika­ment bei Malar­ia ist ein ozoniertes Riz­i­nus-Olivenöl-Konzen­trat (Rizol) mit ver­schiede­nen Pflanzen. Bei der Austes­tung des Rizoltest­satzes (von Dr. Ger­hard Stei­del, Erlan­gen) reagieren die meis­ten Patien­ten auf Rizol Zeta pos­i­tiv. Oral zuge­führtes Rizol set­zt oxy­dierten Sauer­stoff frei, der sich zunächst an die an Ery­throzyten gebun­de­nen Wasser­stof­fio­nen heftet und diese neu­tral­isiert. Die roten Blutkör­perchen trans­portieren Sauer­stoff von der Lunge in das Gewebe und binden zur Aufrechter­hal­tung des Blut-ph-Wertes von 7,36 – 7,44 über­schüs­sige Wasser­stof­fio­nen ab. Bei erhöht­en Rizol­dosen bindet sich der oxy­dierte Sauer­stoff an die Malar­i­aer­reger (Plas­mo­di­en) und tötet diese ab. Deshalb begin­nt man ther­a­peutisch mit der Gabe von 3 x 1 Tropfen Rizol täglich, erhöht diese täglich um einen Tropfen bis auf 3 x 10 Tropfen (bei 70kg Kör­pergewicht). An den bei­den darauf fol­gen­den Ther­a­pi­eta­gen dosiert man jew­eils mit 2 x 15 Tropfen im Abstand von 2 Stun­den (ca. 2 Tropfen pro 10kg Kör­pergewicht). Bei dieser Vorge­hensweise bindet die Erst­gabe von 15 Tropfen die Wasser­stof­fio­nen ab, die zweite Dosis kann dann die Malar­i­aer­reger reduzieren. Nach ein­er Woche sollte die Gabe von zweimal 15 Tropfen im Abstand von 2 Stun­den an zwei Tagen wieder­holt wer­den. An den dazwis­chen liegen­den Ther­a­pi­eta­gen wird der Kreis­lauf des Patien­ten durch die Gabe von dreimal zwei Teelöf­feln Stein­salz­sole in je einem Glas Wass­er mit der gle­ichzeit­i­gen Ein­nahme von 500mg Vit­a­min C stabilisiert.

Borreliose

Die Bor­re­liose gehört zu den Zoonosen, also zu den von Tieren auf den Men­schen über-trag­baren bak­teriellen oder viralen Erkrankun­gen, zu deren Eigen­schaften der Poly­mor­phis­mus gehört (Umwand­lung der Erreger je nach Wirt­sor­gan­is­mus und Zellmilieu).

Die Borel­liose wird von zahlre­ichen Coer­regern begleit­et. Dazu gehören häu­fig Bar­tonel­la hense­lae, Babesia microti (Malar­ia), Chlamy­dia pneu­mo­ni­ae, Nanobac­te­ria, Rick­ettsia rick­ettsii, Ehrlicha equii, Mycoplas­ma pneu­mo­ni­ae und Bor­na Virus. Die ver­schiede­nen Kom­bi­na­tio­nen dieser Erreger ergeben ein buntes Bild von Erkrankun­gen, ange­fan­gen von der Fibromyal­gie über Fatigue Syn­drom bis zu mul­ti­plen Gelenkerkrankun­gen und Leber­entzün­dun­gen. Wegen der vor­wiegend intrazel­lulären Lokali­sa­tion der Erreger wer­den diese Erkrankun­gen schul­medi­zinisch meis­tens nicht erkan­nt (fehlende Antikör­p­er im Blut). Deshalb wer­den die Patien­ten dann symp­to­ma­tisch mit Schmerzmit­teln, Cor­ti­son, MTX, Anti­de­pres­si­va und mit Psy­chother­a­pie behandelt.

Die Bor­re­liose wird durch Bor­re­lia burgdor­feri über­tra­gen. Dieses Bak­teri­um ist dem Erreger der Syphilis ver­wandt, der bekan­ntesten Seuche des Mit­te­lal­ters. Die Borel­lien wer­den durch alle Blut­sauger über­tra­gen, also durch Zeck­en, Mück­en, Stech­fliegen und Brem­sen. Die Erreger der Bor­re­liose kön­nen mit und ohne Zelleib existieren und in jedes Gewebe ein­schließlich der Ner­ven ein­drin­gen. Unter ungün­sti­gen Bedin­gun­gen wie unter langfristiger Antibi­otik­agabe kapseln sie sich zu Cys­ten ab und bilden nach Abset­zen der Antibi­oti­ka einen neuen Zelleib. Die Bor­re­lien verur­sachen durch eine Schädi­gung der weißen Blutkör­perchen eine chro­nis­che Abwehrschwäche und ermöglichen es dadurch zahlre­ichen anderen Erregern, den Organ­is­mus zu befall­en. Weit­ere durch Bor­re­lien verur­sachte Krankheits­bilder sind: die Neu­robor­re­liose mit Läh­mungen und Ner­ven­schmerzen, chro­nisch häu­fig wech­sel­nde Gelenkentzün­dun­gen beson­ders des Knies und der Hüfte, Herz­erkrankun­gen wie Entzün­dun­gen des Herz­muskels und Herzrhyth­musstörun­gen, mul­ti­ple Allergien, Schlaf­störun­gen, Unruhezustände, Hautekzeme, Reizblase und chro­nis­che Erschöp­fungszustände mit extremer Müdigkeit.

Schul­medi­zinisch ver­sucht man die Bor­re­liose durch Nach­weis der Antikör­p­er IgG und IgM im Elisa-Test nachzuweisen. Jedoch zeigt dieser Test in über 80% der Fälle eine chro­nisch vorhan­dene Bor­re­liose nicht an. Bei alter­na­tivmedi­zinis­chen Unter­suchun­gen z.B mit dem bio­physikalis­chen RAC-Test sind weit über zwei Drit­tel der Patien­ten mit dem Erreger belastet, die auch mikroskopisch nach­weis­bar sind. Zur man­i­festen Neu­robor­re­liose kommt es, wenn die Blut-Ner­ven-Schranke von ‑70mV durch stärkere Elek­tro­mag­net­felder und gle­ichzeit­ige Über­säuerung des Gewebes gestört wird. Außer­dem kön­nen psy­chis­che Trau­men, Fehlernährung und weit­ere Infek­tio­nen durch eine starke Über­säuerung die Erkrankung an ein­er Zoonose begünstigen.

Die karmis­che Ursache für die hohe Durch­seuchung der Bevölkerung mit Zoonosen ist die nicht art­gerechte “Nutztier­hal­tung” in der Indus­triege­sellschaft. Die Tiere wer­den häu­fig direkt nach der Geburt von den Mut­tertieren getren­nt, in der Massen­tier­hal­tung kör­per­lich und psy­chisch mis­shan­delt, auf viel zu geringem Raum gehal­ten, mit min­der­w­er­tigem Fut­ter gemästet und dann möglichst frühzeit­ig nach Erre­ichen eines bes­timmten Gewicht­es geschlachtet. Die glyphosat­be­lastete Füt­terung (Mais­si­lage) führt außer­dem zu hohen Elek­trolyt­de­fiziten und damit zu weit­eren Krankheit­en mit Immun­schwäche. Um diesen Krankheit­en und dem Elend der Tiere Ein­halt zu gebi­eten, wäre es am besten, wir wür­den ganz auf den Genuss von Fleisch und Fisch verzicht­en. Nach her­metis­chen und indis­chem Gedankengut ist das, was wir im Äußeren sehen, eine Wider­spiegelung unseres Herzens. Unsere eige­nen Gedanken, gute wie schlechte, erscheinen außen als Reak­tio­nen und Wider­hall. Notwendig ist es, die Tiere als Mit­geschöpfe Gottes zu behandeln,und damit in Har­monie mit der Natur als Gottes Man­i­fes­ta­tion zu leben.

Neue Hin­weise zeigen, dass Bor­re­liose, Babesia, Bar­tonel­laerkrankun­gen und weit­ere bak­terielle Belas­tun­gen nur Koerkrankun­gen von den eigentlichen viralen Krankheit­sur­sachen sind. Haupt­säch­lich find­et man bei den Viren den Epstein Barr Erreger, Her­pes Zoster und andere Her­pe­ser­reger. Dies kann auch die schwierige Diag­nos­tik des unüber­sichtlichen mul­ti­mor­biden Bor­re­liose­bildes wie Fibromyal­gie, Erschöp­fungssyn­drom, Pol­yarthri­tis, Depres­sion, Schwindel, Migräne, mul­ti­ple Sklerose und Neben­nieren­schwäche erklären.

Therapie der Borreliose

Da die schul­medi­zinis­che Antibi­otikather­a­pie die Symp­tome der Zoonosen anfangs mildert, indem sie die Erreger im Blut abtötet und im Gewebe und in den Orga­nen ver­min­dert, auf Dauer jedoch durch die Schädi­gung der Darm­flo­ra eine mas­sive Ver­schlechterung des Krankheits­bildes verur­sacht, muss eine Stärkung des Immun­sys­tems primär angestrebt werden.

Eine ursäch­liche alter­na­tivmedi­zinis­che Behand­lung umfasst auch den elek­tro­mag­netis­chen und den psy­chis­chen Energiekör­p­er (Trau­men). Deren Energiezustände kön­nen anhand eines bio­physikalis­chen Testes wie z.B. durch den kine­si­ol­o­gis­chen Muskel­test oder den RAC nach Nogi­er beurteilt werden.

Voraus­set­zung für jede erfol­gre­iche Auseinan­der­set­zung des Organ­is­mus mit patho­genen Erregern ist eine Nor­mal­isierung des kör­pereige­nen Zellm­i­lieus. Dazu gehört als erstes die Ver­wen­dung eines natür­lichen Stein­salzes. Jodiertes indus­trielles Haushaltssalz schädigt die Ner­ven­zellen durch seine Umman­telung der Salz­moleküle mit Alu­mini­um, das als Antiriesel­hife zuge­set­zt wird. Zusät­zlich verur­sacht die unnatür­lich hohe Jod­do­sis Nahrungsmit­telun­verträglichkeit­en mit daraus resul­tieren­der Über­säuerung. Außer­dem ist heute das Leitungswass­er häu­fig nicht mehr als Trinkwass­er zu empfehlen. Erstens entspricht es bio­physikalisch nicht einem guten Min­er­al­wass­er. Zweit­ens hat die Arsen­be­las­tung und auch Hor­mon­be­las­tung in den let­zten zwei Jahrzehn­ten stark zugenom­men. Eben­falls müssen evtl. zur Stärkung des Organ­is­mus mögliche elek­tro­mag­netis­che Belas­tun­gen natür­lich­er geopathis­ch­er Stör­felder und kün­stlich­er Elek­tros­mog durch eine Schlaf­platzsanierung beseit­igt wer­den. Nach län­ger­er Krankheits­dauer oder bei älteren Patien­ten ist vor den eigentlichen Ther­a­piemaß­nah­men eine Entsäuerung notwendig. In diesen Fällen sollte eine Darm­sanierung erfol­gen. Zur eigentlichen Ther­a­pie gehören das Austesten von Nahrungsmit­telun­verträglichkeit­en mit dem Ziel ein­er aller­gen­freien Ernährung und eine Sub­sti­tu­tion fehlen­der Min­er­alien und Vit­a­mine zur Nor­mal­isierung des Säre-Basen­haushaltes. Empfehlenswert ist ein Verzicht auf Fleisch und Fisch zur Ver­mei­dung von hohen Harn­säurespiegeln. Eine gesunde Ernährung durch Verzehr von Blattgemüse und Obst und einen Teelöf­fel Leinöl täglich (Green for Live, Vic­to­ria Boutenko, ISBN 978–3‑939570–43‑1) stärkt das Immun­sys­tem wesentlich.

Bei der spez­i­fis­chen Ther­a­pie der Zoonosen messe ich zunächst unter Zuhil­fe­nahme der Puls­di­ag­nos­tik mit einem Polar­i­sa­tions­fil­ter die Merid­i­an­ab­we­ichung an Hän­den und Füßen aus. Dabei finde ich grund­sät­zlich eine starke Entzün­dung im Dick­dar­m­merid­i­an, im Ner­ven­merid­i­an (Kle­in­fin­ger­seite des Zeigefin­gers), im 3‑Erwärmer, im Allergiemerid­i­an (Kle­in­fin­ger­seite des drit­ten Fin­gers) und im Galle­merid­i­an. Die übri­gen Organ­merid­i­ane unter­schei­den sich im Unter­suchungs­be­fund je nach Erreger. Legt man die passende Erregernosode als Infor­ma­tion­szu­fuhr in die Hand, so nor­mal­isiert sich der Unter­suchungs­be­fund über den entsprechen­den Merid­i­a­nen und Orga­nen. Den Unter­suchungs­be­fund kon­trol­liere ich noch durch einen kine­si­ol­o­gis­chen Muskel­test. Als Ergeb­nis find­en sich in den meis­ten Fällen der chro­nis­chen Dar­mentzün­dung der Epstein Barr Erreger, daneben an Bak­te­rien Legionellen, Yersinia ente­ro­col­i­tis, Sal­mo­nellen und Bac­te­ria dysen­te­ri­ae. Diese chro­nis­chen Dar­mentzün­dun­gen sind ein­er­seits Ursache für zahlre­iche Allergien ander­er­seits Ursache für die Ther­a­piere­sistenz der Koerkrankun­gen im Zoonosen­bere­ich. Bei der Behand­lung ther­a­piere ich mit den aus­getesteten Noso­den die Merid­i­ane und Organe. Die Kom­bi­na­tion der all­ge­meinen Ther­a­piemaß­nah­men zur Organsanierung und der speziellen Noso­den- und ener­getis­chen Merid­i­anther­a­pie sorgt zuver­läs­sig für eine Sanierung des Dar­m­m­i­lieus bei entsprechen­der Nahrung­sum­stel­lung und Entgiftung.

Reizblase mit Harninkontinenz

Bei Patien­ten mit ein­er soge­nan­nten Reizblase liegt häu­fig eine chro­nis­che Infek­tion des Ner­ven­sys­tems im Beck­en durch Bak­te­rien, ins­beson­dere durch Chlostri­di­en, aber auch durch Viren wie Her­pes Zoster und Epstein-Barr vor. Let­ztere wer­den auch durch Mück­en über­tra­gen. Nicht sel­ten beruht der Zwang zum häu­fi­gen Wasser­lassen mit ein­er Harninkon­ti­nenz und eventuell mit den Symp­tomen eines Reiz­darmes (Mete­oris­mus) auch auf ein­er chro­nis­chen Bil­harziose (Leish­man­iose). Diese wird in südlichen Län­dern durch Saug­würmer im war­men Süßwass­er verur­sacht. Oft lei­den die Patien­ten Jahre und Jahrzehnte unter obi­gen Symp­tomen, und wer­den nur symp­to­ma­tisch behan­delt. Die Bil­harziose mit chro­nis­ch­er Zys­ti­tis gilt auch als Prae­can­cerose. Gefördert wird eine Erkrankung an Bil­harziose durch eine Schädi­gung des Immun­sys­tems infolge ein­er infek­tiösen Darmerkrankung, auch durch eine chro­nis­che Bor­re­liose und durch eine Über­säuerung infolge von Allergien und chro­nis­chen Stresszuständen.

Infolge der Gewe­beüber­säuerung wird die schützende Poten­tiald­if­ferenz der Ner­ven von  70mV zwis­chen Gewebe und Zelle aufge­hoben, und es kommt zum Ein­drin­gen von Erregern in die Ner­ven und in die Organe. Nor­maler­weise stellt der Sym­pa­tikus glat­te Musku­latur eng. Bei der Blase und im Darm­bere­ich beste­ht eine so genan­nte para­doxe Inner­va­tion mit Ver­schluss der Harn­blase und des Darmes in der vago­to­nen Phase (Entspan­nung, Schlaf). Deshalb lei­det der Patient bei Befall des Ner­ven­sys­tems mit neu­ropathis­chen Erregern (Her­pes Zoster- und Toll­wutviren) unter einem sym­pa­this­chen Dauer­stress mit plöt­zlichem und unwillkür­lichem Harn- und Stuhldrang.

Zur Ther­a­pie müssen die mit dem Virus infizierten Ner­ven von diesem Erreger befre­it wer­den. Als beson­ders erfol­gre­ich hat sich hier die Rizol-Ther­a­pie (oral und rek­tal) in Kom­bi­na­tion mit der üblichen Merid­i­anther­a­pie (Akupunk­tur usw.) und der Eigen­blut­ther­a­pie in Kom­bi­na­tion mit ein­er Ozon­ther­a­pie erwiesen. Die Bil­harziose erfordert eine spez­i­fis­che Ther­a­pie mit Praz­i­quan­tel evtl. in Kom­bi­na­tion mit Meben­da­zol. Ergänzend sollte man einen eventuell vor­liegen­den Man­gel an Vit­a­min D, K2, A, B3 und E aus­gle­ichen, bei Queck­sil­ber­in­tox­i­ta­tion sollte mit Vit­a­min B12, Selen, Zink,Chlorella und Schwe­fel (Bär­lauch, MSM) ent­giftet wer­den. Als zusät­zliche ther­a­peutis­che Hil­fe hat sich bei Beck­en­in­fek­tio­nen die Gabe von Schwe­denkräuer­tee und bei tox­is­chen Belas­tun­gen die Gabe von Enzian­wurzel­tee bewährt. Antho­ny William emp­fielt das mor­gentliche nüchterne Trinken von einem hal­ben Liter Stau­densel­leriesaft. Dieser nor­mal­isiert die Pro­duk­tion des Magen­saftes (Hypoazid­ität) und ver­hin­dert damit die Fäul­nis des Darmes durch nicht ver­daute Eiweiße. Dies ther­a­piert auch die Ursache der Refluxösophagitis.

Zusät­zlich wird ein Reiz­darm häu­fig durch eine chro­nis­che Clostri­di­enbe­sied­lung im Sig­ma und Colon descen­dens Bere­ich unter­hal­ten. Die Ther­a­pie der Wahl sind 5 – 7 rek­tale Ein­läufe mit 100ml kol­loidalem Gold im Abstand von 2 Tagen. Clostri­di­en block­ieren die Freiset­zung des Neu­ro­trans­mit­ters Acetyl­cholien aus cholin­er­gen Ner­ve­nendi­gun­gen und pro­duzieren das ner­ven­schädi­gende Gift Bot­u­linum­tox­in. Daraus resul­tiert eine schlaffe Läh­mung der quergestreiften Musku­latur mit Entleerungsstörun­gen. Die let­ztere Störung wird schul­medi­zinisch sel­ten erkan­nt. Neuge­borene, die beim Durchtritt durch den Geburt­skanal der Mut­ter sich mit Chlostri­di­en infizieren, erkranken schon an Entleerungsstörun­gen des Darmes. Bekan­nt ist diese Erkrankung in Kinderkliniken und bei Kinderärzten als Mor­bus-Hirschsprung oder als ange­borenes Megakolon. Es wird wie viele schul­medi­zinis­che Erkrankun­gen als genetisch verur­sacht angesehen.

Vogelgrippe

Die Vogel­grippe hat sich durch nicht art­gerechte Hal­tung von Hüh­n­ern entwick­eln und aus­bre­it­en kön­nen. Ursache für die Vogel­grippe ist ein Virus. Nach Louis Pas­teur ist nicht der Erreger für die Entste­hung ein­er Krankheit entschei­dend, son­dern das Milieu. Das heißt, bei der heute üblichen Massen­tier­hal­tung wird die Vogel­grippe immer wieder in Erschei­n­ung treten. Die Tiere wer­den in kleinen Met­al­lkä­fi­gen gehal­ten, sind elek­tro­mag­netis­chen Feldern aus­ge­set­zt und wer­den mit Tier- und Leg­e­mehl automa­tisch gefüt­tert. Durch die elek­tro­mag­netis­che Dauer­be­las­tung wird die Hypophyse der Tiere ständig stim­uliert. Neben ein­er erhöht­en Stresshormonauss­chüt­tung führt dies zu ein­er Über­ak­tiv­ität der Thy­mus­drüse, wodurch sekundär Eiweißal­lergien entste­hen. Daraus resul­tiert schließlich ein erhöhter Ver­brauch an Immun­glob­u­li­nen (IG Man­gel­syn­drom) und ein erhöhter Ver­brauch an T‑Lymphozyten. Durch das mas­siv geschwächte Immun­sys­tem der Tiere in unser­er mod­er­nen Tier­hal­tung entste­hen immer wieder Erkrankun­gen, die trotz aller Desin­fek­tion­s­maß­nah­men und Antibi­otik­agaben nicht zu beherrschen sind. Die Viren bzw. Bak­te­rien bei den Zoonosen (neben der Vogel­grippe auch Bor­re­liose, Lep­tospirose, Lis­te­riose, FSME, Cytome­galie usw.) wer­den dann haupt­säch­lich durch blut­saugende Insek­ten wie Zeck­en, Mück­en, Mil­ben und Brem­sen auf Tiere und Men­schen über­tra­gen. Außer­dem gibt es Über­tra­gun­gen durch die Nahrung wie bei Lep­tospirose (Fleisch- oder Fis­chverzehr) und Lis­te­riose (Milchverzehr).

Bei der Stör­fel­dun­ter­suchung mein­er Akupunk­tur­pa­tien­ten finde ich bei ca. 40–50% der Patien­ten eine Zoonosenbelastung.