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Reizblase mit Harninkontinenz nach Tetanusimpfung, chronischer Toxoplasmose oder Botulismus

Bei Patienten mit einer sogenannten schwachen Blase liegt in Folge von chronischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien (besonders auf nervenanregende Stoffe wie Kaffee) ein regelmäßig erhöhter Sympathikotonus und eine Erschöpfung des Immunsystems vor. In Folge dessen kommt es nach meinen Austestungen z.B. nach einer Tetanusimpfung aber auch durch eine chronische Entzündung z.B. durch Toxoplasmose oder durch andere Zoonosen zu einer Schädigung des vegetativen Nervensystems mit erhöhter Sympathikotonie im Bereich des Beckens und der Blase. Normalerweise stellt der Sympathikus glatte Muskulatur eng. Bei der Blase und im Darmbereich besteht eine so genannte paradoxe Innervation. Deshalb führt hier die ständige sympathische Überreizung insbesondere nach Tetanusimpfung zu einer Weitstellung des Blasen- und Darmverschlusses und damit zu einem plötzlichen und unwillkürlichen Harn- und Stuhldrang.

Eine erfolgreiche Therapie beinhaltet deshalb: erstens eine Nosodentherapie mit Tetanus (und evtl. nach Austestung mit Psorinum als Miasma) als Eigenblutgabe, zweitens der Austestung der Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien, und anschließender Karenz bzw. Löschung.

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