Reizblase mit Harninkontinenz

Bei Patien­ten mit ein­er soge­nan­nten Reizblase liegt häu­fig eine chro­nis­che Infek­tion des Ner­ven­sys­tems im Beck­en durch Epstein Barr oder durch Toll­wutviren vor. Let­ztere wer­den durch Mück­en über­tra­gen. Nicht sel­ten beruht der Zwang zum häu­fi­gen Wasser­lassen mit ein­er Harninkon­ti­nenz und eventuell mit den Symp­tomen eines Reiz­darmes auch auf ein­er chro­nis­chen Bil­harziose (Leish­man­iose). Diese wird in südlichen Län­dern durch Saug­würmer im war­men Süßwass­er verur­sacht. Oft lei­den die Patien­ten Jahre und Jahrzehnte unter obi­gen Symp­tomen, und wer­den nur symp­to­ma­tisch behan­delt. Die Bil­harziose mit chro­nis­ch­er Zys­ti­tis gilt auch als Prae­can­cerose und bei Befall der Blase mit Saug­würmern wird nicht sel­ten his­tol­o­gisch die Diag­nose Blasenkrebs gestellt, sodass den Patien­ten eine Chemother­a­pie verord­net wird. Gefördert wird eine Erkrankung an Bil­harziose durch eine Schädi­gung des Immun­sys­tems infolge ein­er infek­tiösen Darmerkrankung, auch durch eine chro­nis­che Bor­re­liose und durch eine Über­säuerung infolge von Allergien und chro­nis­chen Stresszuständen.

Infolge der Gewe­beüber­säuerung wird die schützende Poten­tiald­if­ferenz der Ner­ven von ‑70mV zwis­chen Gewebe und Zelle aufge­hoben, und es kommt zum Ein­drin­gen von Erregern in die Ner­ven und in die Organe. Nor­maler­weise stellt der Sym­pa­tikus glat­te Musku­latur eng. Bei der Blase und im Darm­bere­ich beste­ht eine so genan­nte para­doxe Inner­va­tion mit Ver­schluss der Harn­blase und des Darmes in der vago­to­nen Phase (Entspan­nung, Schlaf). Deshalb lei­det der Patient bei Befall des Ner­ven­sys­tems mit neu­ropathis­chen Erregern (Toll­wutviren) unter einem sym­pa­this­chen Dauer­stress mit plöt­zlichem und unwillkür­lichem Harn- und Stuhldrang.

Zur Ther­a­pie müssen die mit dem Virus infizierten Ner­ven von diesem Erreger befre­it wer­den. Als beson­ders erfol­gre­ich hat sich hier die Rizol-Ther­a­pie (oral und rek­tal) in Kom­bi­na­tion mit der üblichen Merid­i­anther­a­pie (Akupunk­tur usw.) und der Eigen­blut­ther­a­pie in Kom­bi­na­tion mit ein­er Ozon­ther­a­pie erwiesen. Die Bil­harziose erfordert eine spez­i­fis­che Ther­a­pie mit Praz­i­quan­tel evtl. in Kom­bi­na­tion mit Meben­da­zol. Ergänzend sollte man einen eventuell vor­liegen­den Man­gel an Vit­a­min D, K2, A, B3 und E aus­gle­ichen, bei Queck­sil­ber­in­tox­i­ta­tion sollte mit Vit­a­min B12, Selen, Zink,Chlorella und Schwe­fel (Bär­lauch, MSM) ent­giftet wer­den. Als zusät­zliche ther­a­peutis­che Hil­fe hat sich bei Beck­en­in­fek­tio­nen die Gabe von Schwe­denkräuer­tee und bei tox­is­chen Belas­tun­gen die Gabe von Enzian­wurzel­tee bewährt. Antho­ny William emp­fielt das mor­gentliche nüchterne Trinken von einem hal­ben Liter Stau­densel­leriesaft. Dieser nor­mal­isiert die Pro­duk­tion des Magen­saftes (Hypoazid­ität) und ver­hin­dert damit die Fäul­nis des Darmes durch nicht ver­daute Eiweiße. Dies ther­a­piert auch die Ursache der Refluxösophagitis.

Vogelgrippe

Die Vogel­grippe hat sich durch nicht art­gerechte Hal­tung von Hüh­n­ern entwick­eln und aus­bre­it­en kön­nen. Ursache für die Vogel­grippe ist ein Virus. Nach Louis Pas­teur ist nicht der Erreger für die Entste­hung ein­er Krankheit entschei­dend, son­dern das Milieu. Das heißt, bei der heute üblichen Massen­tier­hal­tung wird die Vogel­grippe immer wieder in Erschei­n­ung treten. Die Tiere wer­den in kleinen Met­al­lkä­fi­gen gehal­ten, sind elek­tro­mag­netis­chen Feldern aus­ge­set­zt und wer­den mit Tier- und Leg­e­mehl automa­tisch gefüt­tert. Durch die elek­tro­mag­netis­che Dauer­be­las­tung wird die Hypophyse der Tiere ständig stim­uliert. Neben ein­er erhöht­en Stresshormonauss­chüt­tung führt dies zu ein­er Über­ak­tiv­ität der Thy­mus­drüse, wodurch sekundär Eiweißal­lergien entste­hen. Daraus resul­tiert schließlich ein erhöhter Ver­brauch an Immun­glob­u­li­nen (IG Man­gel­syn­drom) und ein erhöhter Ver­brauch an T‑Lymphozyten. Durch das mas­siv geschwächte Immun­sys­tem der Tiere in unser­er mod­er­nen Tier­hal­tung entste­hen immer wieder Erkrankun­gen, die trotz aller Desin­fek­tion­s­maß­nah­men und Antibi­otik­agaben nicht zu beherrschen sind. Die Viren bzw. Bak­te­rien bei den Zoonosen (neben der Vogel­grippe auch Bor­re­liose, Lep­tospirose, Lis­te­riose, FSME, Cytome­galie usw.) wer­den dann haupt­säch­lich durch blut­saugende Insek­ten wie Zeck­en, Mück­en, Mil­ben und Brem­sen auf Tiere und Men­schen über­tra­gen. Außer­dem gibt es Über­tra­gun­gen durch die Nahrung wie bei Lep­tospirose (Fleisch- oder Fis­chverzehr) und Lis­te­riose (Milchverzehr).

Bei der Stör­fel­dun­ter­suchung mein­er Akupunk­tur­pa­tien­ten finde ich bei ca. 40–50% der Patien­ten eine Zoonosenbelastung.