Reizblase mit Harninkontinenz

Bei Patien­ten mit ein­er soge­nan­nten Reizblase liegt häu­fig eine chro­nis­che Infek­tion des Ner­ven­sys­tems im Beck­en durch Chlamy­di­en und Rick­ettsien vor. Solch ein­er chro­nis­chen Infek­tion geht eine Schädi­gung des Immun­sys­tems durch infek­tiöse Darmerkrankun­gen, chro­nis­che Bor­re­liose, starken Stress mit beglei­t­en­der Über­säuerung des Beck­ens voraus. Zusät­zlich beste­hen im Vor­feld häu­fig Impf­schä­den durch Tetanuser­reger. Infolge der Gewe­beüber­säuerung wird die schützende Poten­tiald­if­ferenz der Ner­ven von -70mV zwis­chen Gewebe und Zelle aufge­hoben, und es kommt zum Ein­drin­gen von Erregern in die Ner­ven. Nor­maler­weise stellt der Sym­pa­thikus glat­te Musku­latur eng. Bei der Blase und im Darm­bere­ich beste­ht eine so genan­nte para­doxe Inner­va­tion mit Ver­schluss der Harn­blase und des Darmes in der vago­to­nen Phase (Entspan­nung, Schlaf). Deshalb lei­det der Patient bei Befall des Ner­ven­sys­tems mit neu­ropathis­chen Erregern unter einem sym­pa­this­chen Dauer­stress mit plöt­zlichem und unwillkür­lichem Harn- und Stuhldrang.

Zur Ther­a­pie müssen die mit Bak­te­rien oder Viren infizierten Ner­ven von diesen Erregern befre­it wer­den. Als beson­ders erfol­gre­ich hat sich hier die Rizol-Ther­a­pie (oral und rek­tal) in Kom­bi­na­tion mit der üblichen Merid­i­anther­a­pie (Akupunk­tur usw.) und der Eigen­blut­ther­a­pie erwiesen. Ergänzend sollte man einen eventuell vor­liegen­den Man­gel an Vit­a­min D, K2, A und E aus­gle­ichen, bei Queck­sil­ber­in­tox­i­ta­tion sollte mit Vit­a­min B12, Chlorel­la und Schwe­fel (Bär­lauch, MSM) ent­giftet wer­den. Als zusät­zliche ther­a­peutis­che Hil­fe hat sich bei Beck­en­in­fek­tio­nen die Gabe von Schwe­denkräuer­tee und bei tox­is­chen Belas­tun­gen die Gabe von Enzian­wurzel­tee bewährt.