Grundlagen der Krankheiten von Körper, Geist und Seele des Menschen

Der Men­sch ist von Gott erschaf­fen und beste­ht aus Bewusst­sein und Materie. Bei­de unter­schei­den sich nur in ihren Schwingungs­for­men. Materie ist die grobe Schwingung und der Geist ist die feine Schwingung des tran­szen­den­ten Geistes. Oder anders aus­ge­drückt ist Bewusst­sein die Schwingung der sub­jek­tiv­en und Materie die Schwingung der objek­tiv­en Aus­drucks­form Gottes („Wis­senschaftliche Heilmed­i­ta­tion“, Parama­hansa Yoganan­da, ISBN 0–87612-147–4). Die gröberen Kör­per­schwingun­gen wer­den von den feineren Schwingun­gen der kos­mis­chen Leben­skraft durch­drun­gen. Bei­de wer­den wiederum von den noch feineren Schwingun­gen des Bewusst­seins durch­drun­gen. Das men­schliche Ich als verz­er­rtes sterblich­es Abbild der unsterblichen Seele hat zwar Ken­nt­nis von seinem Bewusst­sein, iden­ti­fiziert sich jedoch häu­fig nur mit dem materiellen Kör­p­er. Ein Men­sch, der dem materiellen Bewusst­sein ver­haftet ist, bedarf in der Ther­a­pie Medika­mente. Ein Men­sch, der seinen geisti­gen Ursprung ken­nt, sucht die Wurzeln sein­er Krankheit­en auch im geisti­gen Bere­ich.

Krankheiten des Körpers und ihre Therapie

Um kör­per­lich gesund zu bleiben, muss der Men­sch in Har­monie mit Gottes Natur leben und deren Geset­ze beacht­en. Die Unken­nt­nis unser­er göt­tlichen Bes­tim­mung, die Nicht­be­fol­gung der Naturge­set­ze und die Zufrieden­heit mit der Sin­nes­be­friedi­gung und mit der materiellen Welt führen zu kör­per­lichen Erkrankun­gen. Seine kör­per­liche Gesund­heit bewahrt der Men­sch durch Verzicht und Diszi­plin. Dazu ist es notwendig, sich richtig und maßvoll zu ernähren, Hygiene einzuhal­ten, sich genü­gend zu bewe­gen und sich bewusst beim Atmen mit dem kos­mis­chen Lebensstrom zu ver­sor­gen.

Krankheiten des Geistes und ihre Therapie

Geistige bzw. psy­chis­che Krankheit­en wie Angst, Zorn, Süchte oder schädliche Gewohn­heit­en, Man­gel an Selb­stver­trauen machen den Men­schen über­haupt erst anfäl­lig für kör­per­liche Krankheit­en. Sie erzeu­gen im feinen­er­getis­chen Bere­ich dishar­monis­che Schwingun­gen, die die Leben­skraft des men­schlichen Kör­pers behin­dern und schwächen. Heilmed­i­ta­tio­nen har­mon­isieren unser Bewusst­sein, wenn sie mit Glauben und Konzen­tra­tion häu­fig wieder­holt wer­den. Bei der Heilmed­i­ta­tion wird die Aufmerk­samkeit von den Schwingun­gen des grob­stof­flichen Kör­pers mit den damit ver­bun­de­nen ruh­elosen Gedankengän­gen und Gefühlss­chwankun­gen abge­zo­gen. Gle­ichzeit­ig wer­den die feineren har­monis­chen Schwingun­gen der Leben­skraft und der höheren Bewusst­seinssta­di­en gestärkt. Voraus­set­zung ist das Ver­trauen in die dem Men­schen innewohnende göt­tliche Kraft.

Krankheiten der Seele und ihre Therapie

Seel­is­che Krankheit­en umfassen Gle­ichgültigkeit, geistige Über­he­blichkeit, dog­ma­tis­che Gesin­nung, Unken­nt­nis der göt­tlichen Bes­tim­mung des Men­schen und der Lebens­ge­set­ze und Zufrieden­heit mit der materiellen Seite des Lebens. Die seel­is­che Krankheit beste­ht in dem irrtüm­lichen Glauben, von Gott ver­schieden zu sein. Deshalb lebt der Men­sch nach dem Gesetz der Dual­ität in dem Gegen­satz von Leben und Tod, Gesund­heit und Krankheit, Glück und Unglück. Erst wenn die kos­mis­che Täuschung der Maya nach zahlre­ichen Inkar­na­tio­nen über­wun­den wird, erwacht der Men­sch zum Bewusst­sein sein­er Seele und erken­nt sich als den ewigen, glück­seli­gen Geist.